Die E‑Rechnung kommt. Warum wird’s trotzdem nicht einfacher? - Daniel Kiriakou
Shownotes
Warum die E‑Rechnung allein noch keinen besseren Ablauf schafft und weshalb Kanzleien ihre Prozesse neu denken müssen.
In dieser Episode von SteuerTech spricht Tobias Janiesch mit Daniel Kiriakou, Steuerberater und Gründer von KiriakouTax Solutions, über die E‑Rechnung und die Frage, wie Kanzleien ihre Zusammenarbeit mit Mandanten organisieren können.
Im Mittelpunkt steht dabei eine zentrale Erkenntnis:
Ein neues Rechnungsformat verändert noch keinen Ablauf. Arbeit wird erst dann weniger, wenn Unternehmen und Kanzleien ihre Zuständigkeiten und ihre Arbeitsweise neu festlegen.
Daniel erklärt, warum die E‑Rechnung nicht nur den Versand betrifft und weshalb kleinere Unternehmen klare Abläufe brauchen. Er spricht außerdem darüber, warum Software die fachliche Einordnung nicht ersetzt.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Unternehmen Rechnungen künftig auch empfangen und verarbeiten müssen
- Weshalb ein Formatwechsel ohne neue Abläufe wenig verändert
- Wie Kanzleien und Mandanten Aufgaben miteinander verteilen können
- Warum vollständige Belege für eine verlässliche Buchhaltung wichtig sind
- Welche Arbeitsschritte Software übernehmen kann
- Wo die fachliche Verantwortung der Kanzlei bleibt
- Warum Daniel nicht jedes Mandat annimmt
Daniel gibt einen Einblick in seine Arbeit als Steuerberater. Er spricht darüber, wie Kanzleien mit E‑Rechnung arbeiten und Zuständigkeiten festlegen können.
Gast dieser Episode
Daniel Kiriakou – Steuerberater und Gründer von Kiriakou Tax Solutions in Düsseldorf
Über SteuerTech
Der Podcast über Technologie und Innovation in der Steuerberatung mit Tobias Janiesch, Geschäftsführer Pennylane Deutschland.
Mehr erfahren: https://pennylane.com/de
Impressum: https://pennylane.com/de/impressum
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich kann
00:00:01: mit bescheidenen Mitteln in ein, zwei Jahren den selben Umsatz aufbauen.
00:00:06: Deswegen ist es ja so schwierig eine Kanzlei zu verkaufen.
00:00:08: Es geht eben nicht nur allein darum eine E-Rechnung zu produzieren sondern die Voraussetzung zu schaffen diese zu empfangen und insbesondere zu verarbeiten.
00:00:16: Eine halbe Million Umsatz als Mandanten zu akkuringen ist gar kein Problem.
00:00:21: Denn die Kanzler, die effizient modern digital arbeitet sie sucht ja nicht monatelange Käufer Und befasst dich, wer du als Kanzleienhaber sein möchtest.
00:00:32: Welche Art Berater möchtet ihr sein?
00:00:47: Willkommen beim Steuerteck Podcast heute mit Daniel Kiriakou.
00:00:51: Ich freue mich total, dass du hier bist.
00:00:52: Super spannendes Profil!
00:00:54: Du warst ja ganz lange bei ForWizMasars und hast dann gegründet was dann nochmal angestellt um Digitalisierung voran zu treiben und dann hast du wieder den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
00:01:05: Super spannend, würde mich mal interessieren.
00:01:06: Vielleicht magst du dir uns mal dich mal kurz vorstellen?
00:01:09: Ja gerne erst mal.
00:01:10: Schönen Morgen freue ich mich hier zu sein und auch Teil dieses spannenden Projektes Penylane zu sein.
00:01:15: Ich habe tatsächlich nach langer langer Zeit bei Masa gesagt das Thema Digitalisierung interessiert mich so sehr dass ich kleine Kanzleien um bildständische Unternehmen digitalisieren wollte.
00:01:27: Pünktlich zu Corona und zum Lockdown bin ich dann die Selbstständigkeit eingetreten, hatte aber ohnehin vor erst mal ein bisschen zu reisen was da nicht ging.
00:01:36: Das heißt in den nächsten Wochen und Monat habe ich mehr oder weniger als Freelancer gearbeitet, habe dann aber irgendwie gemerkt dass es das nicht ist wollte dieses Thema Digitalisierung im Mittelstand in der Steuerberatung weiter vorantreiben weil ich vorher bei Maza eben immer ganz stark auf Prozesse geachtet hab und diese Zeit war Maza auch eine wo ich viel mehr darüber gelernt habe, wie eigentlich die Mandantenseite das war mit dem was wir tun.
00:02:02: Also so ein bisschen Kundenorientierung und dann ist es ebenso gewesen dass ich im Businessplan geschrieben hab wie könnte man eine digitale Steuerberatung aufsetzen?
00:02:10: Was sind die Komponenten die es dafür braucht?
00:02:12: Und da bin ich quasi in den Mittelstand gegangen, habe mich mit Rothege Wassermann zusammengesetzt, weil sie auch einen Split hatten, bin bei Wassermannen geblieben und wir haben dann zusammen die Dr.
00:02:22: Wasserman-Ditches Solution Consulting GmbH geründet wo ich Prokurist war und habe dann drei Jahre lang versucht, Prozesse um Digitalisierung der Steuerberatung neu zu denken.
00:02:31: Und was war so?
00:02:32: diese wichtigsten Kernprozesse oder was ihr so umgebügelt habt?
00:02:35: Wurde du gesagt würdest okay das war ein Game-Changer?
00:02:37: Also erst mal mir war klar dass so ein konservatives Haus was sehr viel erreicht hat mit vor allem fachlichen Wissen sehr verlässliche Arbeit auf einem hohen Niveau.
00:02:54: Das kann ich also wirklich sagen, dort sind die Partner ganz stark darauf ausgerichtet fachlich gut zu arbeiten.
00:03:00: Da steht noch vor dem Thema Wirtschaftlichkeit.
00:03:03: Man lebt natürlich trotzdem sehr gut davon.
00:03:05: aber was ich reingebracht habe war das Verständnis.
00:03:08: es braucht andere Profile, andere Mitarbeiter um so zu arbeiten wie wir zukünftig arbeiten wollen und auch anders zu denken.
00:03:16: denn es kommt ja nicht von ungefähr dass die Steuerberatung nicht gerade Vorreiter in der Digitalisierung war oder eine Prozessverbesserung.
00:03:23: Das heißt, wir brauchten auch Menschen von außen prozessgetrieben, vertrieblich anders drauf aber auch intern im Miteinander.
00:03:31: was so Fehler und Verbessungskultur angeht da brauchst du ein anderes Set an Menschen die dann auch offen sagen kann man das nicht anders machen?
00:03:41: Und das war sicherlich das Eine plus, und das muss ich immer wieder sagen auch in späteren Stellungerkonkurrenz darauf zu sprechen am Ende des Tages musst du trotzdem fachlich liefern.
00:03:50: Und dieses fachliche Liefern ist immer noch eine Herausforderung weil sich die wenigste Mandate so richtig in der Schablone pressen lassen.
00:03:59: Das heißt man kann dort also nicht nur Systeme wirken lassen Es muss auch jemand dabei sein der es eben fachlichen überblickt.
00:04:07: Also ich würde sagen diese dieses mindset change Fehlerkultur, Verbessungskultur und diesen Drive dazu haben plus.
00:04:16: aber am Ende muss eine fehlerfreie Steuererklärung Buchhaltung was immer rauskommen.
00:04:21: Diese Kräfte kämpfen ein bisschen miteinander.
00:04:24: auf der anderen Seite ist es ja nicht so dass überall dort wo Buchhaltungen und Steuerberatung angeboten wird das es immer fehlerfrei abläuft.
00:04:31: Aber spannend das heißt Wir haben viel über Digitalisierung geredet, aber es ist schon einfach.
00:04:35: auch dann der Hiringplan.
00:04:37: Wen man einstellt wie man die Person on-boardt dass sie überhaupt eine Chance hat in der Unternehmung zu bestehen.
00:04:42: wenn wir jetzt einen neuen Kopf reinbringen das ist ja nicht klar dass das überhaupt funktioniert.
00:04:46: Habt ihr da noch irgendwie ein gutes Onboarding gemacht?
00:04:49: oder wie habt ihr geguckt dass so ne neue digitaler Kopf und kreativer da ankommt?
00:04:53: Also erstmal
00:04:54: war ich an dieser neue digitale Kopf Ich sag mal, auf fachlicher gestalterischer Ebene viel schwächer war als die anderen Partner.
00:05:04: Und wir haben eben dann offen darüber gesprochen was es braucht und auch die Partner untereinander.
00:05:09: wie in jeder Größe kann's bleiben unterschiedliche Vorstellungen, unterschiedliches Tempo.
00:05:13: ich will jetzt nicht mit Floskeln kommen aber es rüttelt trotzdem an der Organisation.
00:05:17: In dem Moment wo du das Mandat einer Partnerschaft ansprichst und dieser Mandant ist schon gefühlte hundert Jahre bei diesem Partner dann ist das ein sehr sensibler Moment.
00:05:30: Das heißt, da wiederum kannst du auch nicht jeden ranbekommen.
00:05:34: also der erste Schritt war natürlich schon Prozess und Technik viele Steuerfachangestellte zu gewinnen aber dann auch darüber zu gehen zu sagen für die nächsten Steps brauchen wir reine IT-Menschenprozessdenker Und dann haben wir da über Werkstudenten eben Ich sag mal Personen aufgebaut, die das so ein bisschen weiterentwickelt haben.
00:05:57: und mein Gegenüber der mit mir das Projekt angeleitet hat kam eben aus der IT-Revision.
00:06:02: Und hat eben mit mir immer wieder Prozesse IT und Steuern und wie sollte es laufen?
00:06:09: Damit will man auch noch Geld verdienen!
00:06:11: Das war so'n bisschen das Thema was wir da zusammen gebracht haben.
00:06:15: Wie viele Leute wart ihr bei Wassermann?
00:06:16: Ja, also Wassermand selber hat sich dann mit einem Rechtsanwalt zusammen getan.
00:06:20: Ist dann auch schnell wieder auf hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen Und in dieser Dr.
00:06:25: Wasserman Digital Solution und Consulting waren wir in der Spitze.
00:06:28: achtzehn Leute Also das in zwei Jahren hochgegangen.
00:06:32: Mitarbeiter aus der Stammkanzlei... Und wie
00:06:35: viel war denn in der Stamkkanzlei?
00:06:36: Um die Hundert!
00:06:38: Krass, aber es ist schon nur noch zwanzig Prozent zusätzlicher Mitarbeiter.
00:06:42: Digitalisierungsbereich?
00:06:43: Und
00:06:43: dann hast du sechs Partner und jeder Partner ist unterschiedlich motiviert, an diesem Projekt zu partizipieren.
00:06:49: Manche sehen es nur als Addon für ihre bestehende Mandanten um endlich die Themen anzubieten, die man nicht anbieten konnten.
00:06:55: aber es gab auch den einen oder anderen Partner der das als essenziellen Geschäftsbestandteil gesehen hat.
00:07:01: Was ich natürlich gemerkt habe für mich ist wenn man in einer Größe von einheit ist was habe ich auch schon mal vorwesend Masage gemerkt und gelernt.
00:07:08: das war ja damals noch Masar Je größer die Einheiten des politischer, desto mehr Abstimmungen.
00:07:16: Und das habe mich natürlich auch bewogen dann irgendwann den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen weil als einfach der Spielfeld wird größer und nicht kleiner.
00:07:27: wenn man dann eben selber ins Business eintaucht und sagt, ich finde dir selber mein Weg.
00:07:32: Und dann im Zimmer, wie es ging, ist dann weiter?
00:07:33: Dann hast du dich ja empfehlen selbst denn nichts zu machen?
00:07:35: Ich
00:07:36: habe ja im Vorgespräch schon mal erzählt, ich hab einen Mandat was ich über die letzten drei, zehn, vierzehn Jahre immer mitnehme.
00:07:43: da sind wir irgendwie so verhaftet.
00:07:44: das war das Grundrauschen.
00:07:46: und dieses eine Mandat habe ich mitgenommen, da habe ich auch alles gemacht und über diese drei Jahre bei Wassermann durch meine Tätigkeit mich in dieser Text-Tech-Bubble stärker vernetzt und habe dann über den Marco Bogendörfer Kontakt zu Seth Desk gehabt.
00:08:04: Die haben das Projekt NEMA Texans Leben gerufen, und haben dort viele Kleinstmandate aber auch gar nicht so kleinen Mandanten die keinen Steuerberater gefunden haben einen Steuerberatungsangebot entwickelt.
00:08:16: Und meiner Aufgabe war es das Onboarding am Ende zu verantworten.
00:08:21: also Daumen hoch und Daumen runter Ob diese oder jenen Mandanten, oder Unternehmen als Mandanten bei der MIMA-Tex anheuern.
00:08:29: Das war eine ganz neue Erfahrung.
00:08:30: Ich habe das erste Mal mit einem CM System in der Form gearbeitet.
00:08:34: Hab gesehen... hab das erst mal Leads gedacht im Conversion Rate all so Themen wie man aus einer Steuerberatung nicht kannte.
00:08:44: und was sich am meisten mitgenommen hat war dass ich in den sechs Monaten Ich glaube zwischen zweihundfünfzig und dreihundert Unboarding-Gespräche mit Kleinstmandaten, mit größerem Mandanten geführt habe.
00:08:57: Und dann in mir so ein kleiner Algorithmus entstanden ist was es eigentlich das Zielmandat?
00:09:03: Welches Mandat möchtest du als Berater haben?
00:09:07: weil es wirtschaftlich ist, weil es Spaß macht, weil du auch das Thema verstehst und weil es vom Setup eben so ist dass du's am besten beherrschst?
00:09:15: Weil gibt es so viele Komponenten.
00:09:17: Und ich würde sagen, diese sechs Monate waren mega lehrreich.
00:09:21: Mithin auch mal zu sehen in die Welt von ZFDS ein bisschen einzutauchen.
00:09:26: Ein paar Webinare dann für ZFDs gemacht.
00:09:28: zum Thema E-Rechnung können wir später noch drauf... Dann ging es ein.
00:09:31: wie so weiter.
00:09:32: das heißt Ich immer noch mit dem Laptop und am Abend ohne Büro mein eigenes großes Mandat bearbeiten immer wieder geschaut wo ergibt sich was?
00:09:42: angenommen oder auch nicht.
00:09:44: Auch mal in die Kiste gegriffen und da war nichts dabei, also auch mal Mandate, die dann nix geworden sind.
00:09:53: Und dann habe ich mich irgendwann mit der Frage befasst – nicht ganz alleine ehrlicherweise!
00:09:58: Ich hab' dann einmal mit einer Marketingagentur gesprochen, wie man heutzutage eigentlich Marketing macht.
00:10:05: Da ist mir erst klar geworden, bevor du Marketing machen möchtest, brauchst du überhaupt eine Positionierung musst du ein klares Bild haben.
00:10:13: Wen willst Du womit erreichen?
00:10:16: Auch in diesen Kategorien habe ich in hundert Jahren Steuerberatung nie gedacht, denn es reichte auch heute immer noch einen Schild an die Tür zu hängen und dann wirst Du mit Mandatsanfragen überflutet!
00:10:28: Und das ist ja bis später auch Thema bei uns.
00:10:32: Ich hab dann angefangen erst mal getrieben durch diesen Dialog mit dieser Kommunikationsagentur zu überlegen für wen wir zu eigentlich arbeiten.
00:10:41: Welches Produkt, welche Dienstleistung willst du eigentlich anbieten?
00:10:45: Und das sind so die Evolutionsschritte, die ich dann am Ende des ersten Jahres der Selbstständigkeit wahrgenommen habe um für mich ein immer klares Bild zu haben was ich will.
00:10:57: Parallel hab' ich ein bisschen Softwareentwicklung mit Kontur betrieben bin mit Kontul auf den Steuerberater messen Tech Serena und Steuerberaterexpo und führe dort auch bis zu Du kennst das ja Gespräche auf Messen, wo man ganz verschiedene Kanzleimutelle kennenlernt.
00:11:17: Und für sich dass eine rauszieht und beim anderen sagt es würde ich so aber nicht machen.
00:11:21: Ja und wenn du jetzt mal guckst zwischen... Du hast gesagt Positionierung, ich glaube super wichtig ne?
00:11:25: Sonst landet man ja in einem Gemischwarenladen wo man irgendwie alles macht und dann kann es ziemlich stressig werden.
00:11:31: Du hast dann wahrscheinlich bewusst für eine bestimmte Positionierung entschieden und was siehst du da für Vorteile?
00:11:36: Was macht es dir einfacher.
00:11:38: Ja also erstmal bin ich, habe ich mich entschieden möglichst flexibel zu bleiben das heißt ich hab mich nicht in teure Büroräume eingemietet.
00:11:46: Ich habe mich anfangs noch dagegen gesträubt viele Anstellungszeltnisse einzugehen.
00:11:53: man muss auch dazu sagen wenn du irgendwann in einer ähm, Achtzig-Ninz-Personalgespräch im Jahr hast.
00:12:02: Dann weißt du es auch mal zu schätzen wenn das Thema Personalführung eine Untergeordnete leistet.
00:12:08: Ja, das stimmt.
00:12:08: Wie groß seid ihr jetzt?
00:12:10: Also ich habe fünf Angestellte und davon ist eine Vollzeit der Restteilzeit.
00:12:18: Und alles andere mache ich mit Kooperationspartner.
00:12:21: also es ist alleine von dem Thema Personalführung eine richtige Erholung.
00:12:26: Und auf der anderen Seite muss man ja auch sagen, wenn du eine gewisse Größe hast und die ist bei mir eben... Ich habe von Null angefangen.
00:12:34: Die Möglichkeit einer Kanzlei zu kaufen hat jeder aber ehrlicherweise ist das super unattraktiv mittlerweile und es war's glaube ich in den letzten zehn Jahren.
00:12:42: deswegen ist ja so schwierig eine Kanzlei zu verkaufen.
00:12:44: Warum ist für dich eine Veil?
00:12:46: Ich meine jetzt verkaufen ganz viele an Private Equity.
00:12:48: Ja!
00:12:49: Aber das sind ihm nicht viele.
00:12:51: Wenn du auf die Kanzlei-Profile gehst, die mir seit zehn Jahren von den relevanten Dienstleistern angeboten werden.
00:12:58: Dann haben sie immer dasselbe Tortendirgern.
00:13:00: Dann ist da immer fünfzig bis fünfsechzehntfieber und Lohn.
00:13:05: Die Mitarbeiter sind immer im Durchschnitt dreifünfzig, acht Jahre alt.
00:13:09: Die sind immer schon achtzehn Jahre in der Kanzlei Und haben dasselben überschaubare Gehalt.
00:13:18: Und diese Kanzleien sind immer schon teilweise digitalisiert.
00:13:22: Die Zahlen, das kann man glaube ich offen sagen dieser Kanzleren die einen ein Käufer suchen variieren zwischen ich sag mal irgendwas zwischen sechsehundert acht hunderttausend Euro da reden wir von diesen kleinen Kanzlern mit drei vier fünf sechs Mitarbeitern und haben am Ende in irgendwas zwischen Hundertfünfzig und zweieinhalb Fünfzehntausende Euro vor dem Komma stehen.
00:13:45: und das sind ordentlich zahlen.
00:13:47: Aber du kaufst einen Mandantenstamm, der unbereinigt ist.
00:13:50: Viele Visa-Kanzleien haben ab ca.
00:13:52: zweihundert oder dreihundert Mandate, Einkommenssteuerfälle in Land und Forstwirtschaft dazwischen usw.
00:14:00: Und ehrlicherweise eine halbe Million Umsatz als Mandaten zu akquirieren ist gar kein Problem.
00:14:07: Ist gar
00:14:08: kein
00:14:08: Problem.
00:14:08: Du sagst, es ist besser eine digitale Kanzlei selber von Null aufzubauen und hast dir keine Altlasten?
00:14:13: Ja!
00:14:13: Und es gibt auch die Beiträge vor zwei Jahren auf dem Texteville Erich Erichsen erzählt dass er da fast kaputt gegangen ist und hat dann Bilder gemacht wie die tonnenweise Papier geschreddert haben und am Ende sind alle Mitarbeiter gegangen.
00:14:28: also der einzige Grund warum ich persönlich eine Kanzlei kaufen würde wäre... Es gibt natürlich gute Gründe.
00:14:34: das ist ja auch.
00:14:35: meine Einschätzung wäre, wenn das Team eines ist wo ich sage mit diesen Leuten passt es.
00:14:40: Wenn man sich aber dann die Kaufpreise in der Entwicklung anschaut war's für mich so dass sagt also das da bist du mittlerweile bei Nullkommar achtes Jahresumsatzes.
00:14:49: Die Zeiten haben sich also auch geändert.
00:14:52: und dann sage ich für mich Ich kann mit bescheidener Mitteln In ein zwei Jahren den selben Umsatz aufbauen Und habe dann selber entschieden wer wird bei mir Mandant?
00:15:03: Mit welchen Tools arbeite ich?
00:15:04: Und all das müsstest du ja dort erst mal bereinigen.
00:15:07: Denn die Kanzlei, die effizient modern digital arbeitet, die sucht ja nicht monatelange Käufer.
00:15:14: Ja, da stimmt!
00:15:15: Wie war es bei dir?
00:15:16: Was war dein erster Mitarbeiter?
00:15:17: War's für FIBU oder was für Organisationen?
00:15:20: Die erste richtige Mitarbeiterin ist eine Werkstudentin gewesen weil ich ja die ganze Zeit nur mit Kooperationspartner und Freelancern gearbeitet habe.
00:15:29: Die
00:15:29: für dich die FIBU gemacht haben.
00:15:30: oder was waren das für Kooperationen?
00:15:32: Genau, FIBO und Lohn.
00:15:34: Das ist so paradox, weil im Herzen sage ich immer bin ich Buchhalter.
00:15:37: Ich hatte mal vor meiner Zeit bei Masar einen Steuerberater.
00:15:41: der hat mich damals noch als jungen Steuerfach angestellten durch Opos-Listen geprügelt.
00:15:47: Der hat wirklich mit mir zwei Stunden durch eine siebzigseitige Oposliste mit einem Lineal und jedes Mal wenn er Position nicht adäquat ausgeziffert war, hat er mich so richtig richtig böse angeguckt.
00:16:00: das Das hat Nachwirkungen gezeigt.
00:16:04: Also ich halte mich für jemanden der Buchhaltung sehr gut versteht und weil ich es so gut verstehe, will ich das nicht machen.
00:16:10: Spannend.
00:16:11: Ich dachte erst aufs Widerspruch.
00:16:13: ist aber diese Kleinteiligkeit dieses jeder Zehnte belegt ist privat?
00:16:19: ist er nicht privat?
00:16:20: also wir reden ja über alle möglichen Unternehmensgrößen.
00:16:22: Ja
00:16:23: Und je mittelständischer ein Unternehmen ist desto mehr Gemüse ist dann natürlich mit drin.
00:16:29: und dafür braucht's eigentlich jemandem der auch sicherlich durch einen anderen Stundensatz getrieben mehr Ruhe und Geduld hat diese Kleinteiligkeit auszuarbeiten.
00:16:38: Deswegen ist für mich das perfekte Setup Mandant macht mehr oder weniger mit.
00:16:42: es gibt jemanden, der die Buchhaltung vorbereitet oder sogar zu Ende macht und ich begleite dass wie Fall nur den Edit Value.
00:16:49: Das ist für den Mandanten bezahlbarer als eine schlechte Steuerberatungsbuchhaltung.
00:16:54: Und am Ende des Tages Wir werden ja nicht so sehr von Unternehmen gehört.
00:16:58: aber Ich glaube viele Steuerberater Wenn das Teilen, dass sie sagen in Buchhaltung ist immer wieder C und dann kommt auch noch auf eine Komponente an.
00:17:07: Wie gut ist deine oder deiner Mitarbeiter oder Mitarbeiterin in der Kanzlei?
00:17:13: Also das ist ja auch nochmal ein Riesenunterschied.
00:17:16: Und je besser die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, desto besser läuft die Buchhaltungen
00:17:20: Und sagen wir die Spezialisierung, es kam bestimmt mal ein Matanz zu dir wo du gesagt hast okay der passt nicht in meine Value Prop aber eigentlich ist er richtig gut.
00:17:27: Eigentlich hat er einen hohen Gegenstandswert.
00:17:29: Ist total schwierig für mich da reinzusagen
00:17:31: weil
00:17:32: ich auch jemand bin der Dienstleistung und deswegen macht weil mich das einfach glücklich macht wenn jemand auf der anderen Seite happy is und dieses Nein sagen und sich selber begrenzen in seinem Schaffens- und auch Fähigkeitsraum Das dann irgendwann mal als Stärke zu begreifen, das braucht so ein bisschen Zeit.
00:17:50: Weil denkst du, ich hatte einen kürzischen Call mit einer Geschäftsführerin eines E-Commerce Unternehmens und die hat eben... ...das Thema Anteilverkauf auf dem Tisch.
00:18:00: Sie soll Anteile bekommen.
00:18:01: Ich habe gesagt, so und so kann man das machen aber um das sauber zu Ende betreut, braucht es noch einen Experten?
00:18:08: Das bin ich nicht!
00:18:10: Und ja, ich lehne nicht jedes Mandat per See ab was nicht komplett in die Spezialisierung passt.
00:18:16: Die ist ja bei mir Kapitalgesellschaften, möglichst Dienstleistungen in Handel und möglichst so dass sich die Buchhaltung nicht von A bis Z machen muss.
00:18:25: Also In-Haus-Buchhaltung sind mir die allerliebsten.
00:18:28: das ist auch das wo ich den Schwerpunkt auf meiner Webseite lege und wo ich auch merke wie sehr manche Unternehmen mit ihrer In-house Dativbuchhaltung versauern weil die Steuerberater ehemals Abschluss machen aber dazwischen passiert nichts.
00:18:43: Und das ist ein ganz spannendes Feld, weil Innenausbruchhaltung bedeutet du hast diesen fachlichen Austausch nicht.
00:18:48: Du musst aber jeden Tag irgendwie zwölf tausend Buchhaltungsentscheidungen treffen und es ist ein gewisses Volumen da.
00:18:55: Das passt ganz gut zu den Themen.
00:18:57: Also meine Spezialisierung ist da.
00:19:00: ich würde schon sagen dass sich nicht im Bau oder in einem gewissen Branchen eine Wissenschaft gewisse Arzthemen Wobei ich auch ein paar Ärztinnen in Mandatschaft habe, weil die auf der einen Seite zwar Speziallthema mal auf der anderen Seite buchaterisch angenehm sein können.
00:19:16: Aber ich müsste es wahrscheinlich noch strenger setzen oder auch leben wie's mir gesetzt haben.
00:19:24: aber wenn ein sehr gutes Mandat um die Ecke kommt dann wäre ich mich nicht dagegen.
00:19:29: und jetzt ist ja immer die Frage was ein sehr gutes Mandat?
00:19:32: Und muss am Ende sagen das muss zwei Dinge erfüllen!
00:19:34: Es muss Spaß machen für beide Seiten und es muss wirtschaftlich sinnvoll sein.
00:19:38: Und wenn das wirtschaftliche Sinn voll ist, uns vielleicht nicht perfekt in meine Positionierung passt, aber es darf mich nicht mit meiner Weiterentwicklung
00:19:45: hindern.".
00:19:45: Jetzt wollte ich nochmal kurz auf Seth Desk zurückkommen.
00:19:49: Die hat es ja kurz erwähnt dass die eine eigene Steuerberatung für Kleinsunternehmen aufgebaut haben, du hast da das Onboarding übernommen jetzt hat Konto Akasi übernomen also geht auch aktiv in die Mandatsbetreuung.
00:20:01: wie ist denn da deine Einschätzung zu?
00:20:02: Also ich finde das erstmal auch ganz interessant.
00:20:05: Ich bin jetzt seit sechs, sieben Jahren auf den entsprechenden Messen unterwegs und wir reden immer darüber wie viele Anbieter Max in den nächsten fünf Jahren noch geben.
00:20:13: Die meisten Anbiete sind ja in einem Ökosystem rund um die Dativ entstanden weil es Systeme gibt also diese Steuerberatungsnahen Software Themen Weil eben die Datif nicht alle Lücken beschlossen hat weil Datif eben etwas träge ist aufgrund der Größe in der Weiterentwicklung.
00:20:33: Deswegen sind es auch sicherlich ein paar Lösungen dabei, die dann eben eher keine alleinstehenden Lösungen sind.
00:20:39: oder viele Lösungen ergänzen Datef- oder andere Systeme.
00:20:43: Und deswegen sind das jetzt auch nicht die Dinge wo ich glaube da wird der große Investor kommen.
00:20:49: aber... Die Entwicklung in den letzten Jahren hatte eben auch sehr viel eigenständigere Lösungen gezeigt.
00:20:56: Ich sag mal alleine wie sich Saftes und Lexuaire entwickelt haben ist ja brutal.
00:21:01: Da hat das Thema E-Rechnung nochmal Geschwindigkeit zugeführt.
00:21:06: Ich glaube, dass es ganz logisch ist, dass das Investoren gibt.
00:21:10: und ich sage dir schon seit zehn Jahren oder so sage ich wenn es die Vorwärtsaufgaben nicht gäbe, wenn es diesen Status des Steuerbratens nicht gäben dann hätten wir schon seit zehn Jahren im Amazon Prime Abo Buchhaltungen für Lau oder die Commerzbank würde dich einladen, um die Umsatzsteuer vornehmen und beim Einnahmeüberschussrechner zu machen.
00:21:35: Wir sind ja an einem Feld unterwegs wo wir ehrlicherweise sagen müssen dass das noch nicht komplett automatisiert ist.
00:21:42: was viele machen ist ja Wahnsinn!
00:21:44: Deshalb meist es nur damit zu tun dass wir diese Schranke der Vorbehaltsaufgaben haben und dass eben viele dieser Aufgaben eben auf eine andere Art und Weise gemacht worden sind.
00:21:55: also ich finde das sachlogisch Und ich glaube, da gibt es mit noch mehr Dynamik.
00:22:00: Wenn jetzt eben PIs in die Steuerberatung einsteigen – weil Sie das sehen im Großbritannien ist das schon vor vielen Jahren passiert – das sind Buchalduksbüros, die eben nicht staatlich reguliert sind in der Store-Reingang sind.
00:22:13: Also total nachvollziehbar für mich!
00:22:16: Denn durch KI ist es ja gar nicht mehr so spannend nur die Software anzubieten sondern auch den Service.
00:22:25: Es wird weitergehen.
00:22:26: Insofern nur gucken, dass Software und Bete nicht auch Steuerberater sind ne?
00:22:29: Weil sonst treten ja quasi im Konkurrenzzeug auf.
00:22:33: Die Frage ist also ich bin ja Teil der Steuerberaterschaft und das müsste und ist mein Interesse damit weiter Geld zu verdienen.
00:22:44: aber mal von oben betrachtet Ist es richtig, dass gewisse Arbeiten nicht von jedermann gemacht werden dürfen?
00:22:49: Ich würde sagen Ja Aber wenn eine Software in der Lage ist, gewisse Dinge zu tun.
00:22:54: Warum soll sie das nicht?
00:22:57: Dann müsste es ja sachlogisch sein dass Geschäft jetzt teilweise eben der Mandant selber macht weil er sich einer Software bedient.
00:23:04: Im übrigen haben wir bei Masa damals auch ich habe eine Abteilung der Arbeit die sich outsourcing nannte und da ist mir erstmal klar geworden dass Steuerberatung nichts anderes ist als outsourcing für ein Unternehmen Für ein Thema was das Unternehmen selber nicht machen möchte.
00:23:16: Wenn man das im Hinterkopf hat ist das gar nicht so wild Das es auch eben wieder Themen gibt, die jetzt heutzutage dank Software und KI Unternehmen mehr in mein Inhaus machen.
00:23:28: Und im Übrigen – ich habe das ja vorhin schon mal gesagt – so dieser selbstbuchende Mandant der ist für mich ein Fokus-Mandant.
00:23:34: Ich gebe sehr auf die Empfehlung ab dass der Mandant das Inhaus macht weil diese Sachverhaltskenntnis, diese Nähe am Unternehmen, das wird immer schwerer für den Steuerberater diese Näher zu haben.
00:23:46: Aber braucht man den für einen Jahresabschluss trotzdem eine Art und Weise?
00:23:49: aber
00:23:50: du machst den Jahresabschluss anders.
00:23:51: Wir unterscheiden jetzt mal zwischen, ich bin Steuerfachangestellter, mach die Buchhaltung und mach den Abschluss selber.
00:23:57: Ich finde dieses Zusammenspiel einer macht die Buchhaltung und anderer macht der Jahresab schluss für mich effektiver weil ich noch viel prüferischer, viel distanzierter mit viel mehr Abstand auf Zahnen schauen.
00:24:14: So ein Vier-Augenprinzip, so einen bisschen in Kontrollen zu haben?
00:24:17: Ja und es ist ja auch so wenn du... ich habe einen Mandanten der in Dänemark investiert ist und dort heißt er Jahresabschluss audit.
00:24:23: also es ist für mich auch nichts anderes eigentlich dass wenn wir Steuerberatung mal weiter denken dann werden die meisten Mandanten mit Softwarelösungen fertigen Jahrabschluß hinbekommen Und dann sollte die Aufgabe des Steuerberaters sein das vielleicht obgedessen schwälen werden.
00:24:38: nicht eine komplette Wirtschaftsprüfung Aber eine steuerliche Verplausibilisierung hat absolut Sinn.
00:24:43: Und da sehe ich persönlich für meinen Case den größten Mehrwert zu sagen, Ich lasse dem Mandanten die Fleißarbeiten machen.
00:24:51: Wir machen einen Jahresabschuss Gestalten in gewissen Rahmen und bauen ihn verlässlich zusammen.
00:24:57: Also... Ich finde das insofern auf deine Frage zurückzukommen Sachlogisch!
00:25:03: Und ich seh' dass als Chance Das Steuerberater mehr und mehr wirklich rein added value machen.
00:25:09: Denn ich kann nicht zählen, wie oft ich höre, dass Menschen sich über das Wie ihre Buchhalt um einen Steuerberater gemacht wird beschweren.
00:25:18: Und es kann's ja auch nicht sein!
00:25:20: Dann
00:25:20: lass uns noch mal über ihr Rechnung sprechen.
00:25:21: Das kommt ja alle auf uns zu.
00:25:22: Es gibt ja die Timelines – ich glaube am ersten, der erste im Jahr ist in dem Jahr und wir sind quasi alle dafür verantwortlich zu empfangen und zu senden.
00:25:30: Was glaubst du was aktuell noch so ein bisschen stockt oder wo der größte Denkfehler ist?
00:25:34: Also den größten Denkfehlern habe ich in verschiedenen Vibinaren kennengelernt.
00:25:38: Es geht eben nicht nur allein darum eine E-Rechnung zu produzieren, sondern die Voraussetzung zu schaffen diese zu empfangen und insbesondere zu verarbeiten.
00:25:46: Das ist das was eben viele nicht im Blick haben und dafür brauche ich eine Lösung, dafür braue ich Software.
00:25:53: und das zweite was man vielleicht direkt anführen kann ist während wir bei Buchhaltungen vor allen Dingen über die Unternehmen nachdenken die ja eine Art Buchhaltung für ihr wirtschaftliches Geschätzlehen brauchen, da hat er jeder im Kopf Einnahmen Ausgaben darlegen usw.
00:26:11: Das Thema Rechnung ist noch viel breiter.
00:26:13: Wer alles daraus in der Rechnungsschreib ohne eine richtige Buchhaltung zu machen?
00:26:17: Denn der Rechenungsberief kommt aus dem Umsatzsteuer und die Umsatzteuer betrifft Unternehmer.
00:26:23: und Unternehmer sind eben nicht alle die, die ein Unternehmen im Sinne der Einkommenssteuer haben.
00:26:28: Das heißt auch Vermieter sind im Umsatz steuerlichen Sinne Unternehmer Und müssen sie auf einmal mit dem Thema E-Richtung befassen und auch andere.
00:26:36: Also ich will sagen, die Komplexität wie viele Menschen es betrifft ist enorm.
00:26:43: das größte Bibel nahe was ich gemacht habe war in der Spitze mit neunhundert Teilnehmern.
00:26:48: am Anfang wurde eine Abfrage macht Wie viele von euch schreiben denn ihr Rechnungen?
00:26:52: Auch in Word und Excel?
00:26:53: Das waren über fünfzig Prozent!
00:26:55: Das heißt E-Rechnung tangiert überhaupt nicht große Unternehmen Institutionen überhaupt nicht.
00:27:01: Weil die schon E-Rechnungen benutzen?
00:27:03: Ich denke sowieso schon diesen Strukturen, die haben vor zehn Jahren OCR-Erkennung eingenutzt in entsprechendes Software.
00:27:09: Thema E-Rechnungen und Digitalisierung, weil das wir die ganze Zeit reden betrifft Unternehmerinnen und Unternehmer im Kleinstbereich, die gelegentlich Rechnung schreiben und zugehendermaßen eher die älteren als die ganz jungen, weil es eben ein anderer Upgang mit diesem Themen ist.
00:27:27: Für die ist es eben ein organisatorischer Stress.
00:27:31: Zumal man auch sagen muss, wenn ich jetzt an diese Kleinstbuchhaltung denke, früher hast du deine hundertzwanzig Eingangsbeläge, Ausgangsbeläger abgeheftet zum Steuerberater gebracht.
00:27:41: Manche haben noch eine Kopie gemacht und das war natürlicher Prozess.
00:27:45: Briefaufablegen fertig!
00:27:47: Für die – und das glaube ich dem, wenn Sie's sagen – ist es gerade aktuell zeitaufwendiger Digitalbuchhaltungen zu machen.
00:27:56: Warum?
00:27:57: Weil sie die digitale Buchhaltung genauso machen, wie Sie früher analoge Buchhaltungen gemacht haben.
00:28:01: Also das sind alles so Aspekte, die ich kennenlernen dürfen durch eben diese Veranstaltung und viele, viele Rückmähdungen zugehend am Beise den meisten meiner Mandanten wo ich eben Prozesse vorgebe oder einführe.
00:28:14: Die haben damit nicht so große Schwierigkeiten aber der Mittelstand und die Unternehmer die Rechnung schreiben und empfangen können müssen Das ist super breit.
00:28:21: Und jetzt wenn du dran denkst, wie machst du das mit deinem Mandant?
00:28:24: Glaubst du die Kanzlei muss den Unternehmen helfen das einzuführen oder die Unternehmen sind selbst dafür verantwortlich?
00:28:29: Wie ist da so der D-Ratio wer was macht?
00:28:32: Ich habe ja schon mal gesagt eigentlich Steuerberatern nichts anderes als dass Auslagern eines Teils des Rechnungswesens.
00:28:39: und Als ich damals übrigens bei Wassermann das Thema Digitalisierung eingeführt habe gesagt wir müssen in Plattformen denken.
00:28:47: Und die Plattform ist in größeren Unternehmen etwas, was das Unternehmen, die Institution stellt und beherrscht und betreibt.
00:28:55: Der Steuerberat hat aber die Chance für alle Kleiderinnenunternehmen, die Plattform zu stellen.
00:29:00: Deswegen haben sich ja all diese Mandanten-Kollaborationsplattformen entwickelt oder Buchhaltungslösungen, die auch immer was anbieten – Aufgabenmodule, Uploadmodule.
00:29:12: Also dieses Beleg austauschen.
00:29:14: Unternehmen online ist ja nur deswegen entstanden weil du die Voraussetzungen schafften wolltest mit dem Mandanten auf einer sicheren Plattform zu agieren.
00:29:22: Und da glaube ich, dass für viele Mandanten und Unternehmen das total gut ist wenn der Steuerberater genau diese Struktur vorgeht und sagt mach!
00:29:31: Und er gehört eben dazu, dass man auf dieser Plattform Rechnung schreibt, Eingangsrechnung bearbeitet, Banking macht alles was ein Unternehmen online kann nur eben in schönen und effizienten und schneller und kundenorientierter.
00:29:44: Das ist das wo viele Steuerberater auch hindenken, aber dann eben so alle Datef sind dass sie nicht die Alternativen im Blick haben, die es geben gibt.
00:29:56: Aber das E-Rechnungsthema ist für mich der... Das Musterbeispiel des Plattformen Denkens, lieber man dann nutzt die Plattform schreib hier deine Rechnungen Schieb deine Eingangsrechnung hoch, wir prüfen die Rechnungen und gut ist.
00:30:10: Also es gibt verschiedene Toolanbieter hast du gesagt?
00:30:11: Es gibt natürlich eine Datef und ein Saftess.
00:30:13: alle natürlichen Anbietern werden wahrscheinlich E-Rechnungen bereitstellen.
00:30:17: Habt ihr so einen Bucklet wo ja dann dem Mandanten sagt hier das sind die zehn Tools die wir empfehlen?
00:30:21: oder
00:30:22: sagen wir mal so... Es ist ein bisschen Geschmackssache.
00:30:24: ich habe natürlich in der Vergangenheit Saftes und Lexvair angeboten.
00:30:28: bei Lexvare war's manchmal dann der Fall wenn der Mandant auch die zwei Mini Jobs abrechnen wollte weil ihm Lohn möglich ist.
00:30:35: Ansonsten habe ich gesagt, schau dir die Oberfläche an.
00:30:37: Mit welcher Oberflächen kommst du besser klar?
00:30:41: Und dann war das eine Entscheidung, die für das ein oder das andere System getroffen wurde.
00:30:47: Wir schauen aber welche Funktionen soll der Mandant übernehmen und welche übernehmen wir?
00:30:52: Das ist so das größte Take-away aus meiner Zeit bei früher Masar – jetzt vorwärts Masar!
00:30:58: Dass durch die Digitalisierung nicht mehr Mandatmachtpaket fertig geht als Steuerberater Steuerbereiter bearbeitet das Paket.
00:31:06: So in Digitalisierung legt uns alles auf eine Plattform und wir können modular entscheiden, dass machst du, das mache ich.
00:31:15: Das hat zwei riesige Vorteile.
00:31:17: der eine Vorteil ist sich kann wirklich nach Kompetenz und Kapazität so eine Buchhaltungsstraße ne Strecke aufteilen Und Ich habe weitere Spielbälle wenn es um das Thema Fakturierung angeht.
00:31:29: Es heißt wie jeden Mandanten der sage ich möchte gern bei Kiriakutex Solutions Buchhaltung machen.
00:31:34: Und es scheint mir aber teuer zu sein, wenn du alles machst, sag ich ja?
00:31:39: Aber vielleicht ist die Lösung, dass du das und das um das alle selber machst unter den Rahmenbedingungen.
00:31:44: Es gibt mittlerweile Coaches, die dir zeigen wie man mit Lex wäre, wie man Unternehmen online umgeht.
00:31:50: Auch das muss der Steuerbrater nicht selber machen.
00:31:52: Ich finde das so spannend, dass man jetzt sagen kann, einzelne Arbeitsschritte raus und kann dann entscheiden, liegen die eher bei dir oder bei mir.
00:32:02: Und macht daraus einen effizienten Prozess für beide, der wirtschaftlich sinnvoll ist.
00:32:07: Das was dazu kommt, was wir auch machen ist, wir dokumentieren das und haben also in kleineren Fällen musst du nichts dokumentieren.
00:32:15: Du lässt Eingangsrechnung, Rohheuer verarbeiten, aber in größeren Mandatsprojekten wollen wir schon einmal genau diesen Prozess aufschreiben.
00:32:23: Dann hast du schon fast eine Verfahrensdokumentation geschrieben, die kann man dann direkt mitmachen.
00:32:27: Aber mir geht es eher um das sich verabreden wer was macht.
00:32:31: Das ist ja wie
00:32:32: so ein Puzzle, was man zusammen puzzelt und da müssen die Teile passen.
00:32:35: wenn man einen Puzzleteil weglässt, weiß der wie frustrierend das ist?
00:32:37: Wenn man das unter dem Sohn versucht, dann ist er bei der Steuerberatung nicht anders.
00:32:41: Und
00:32:41: da kommst Du direkt auf.
00:32:42: den größten Pain, den ich finde... Den ich, den du rund um Buchhaltung haben kannst ist das Thema Vollständigkeit.
00:32:48: Buchhaltungen kann ja so einfach sein.
00:32:50: Das heißt zum Beispiel wenn man dann einen, du sagst eben Booklet eigentlich müsste ich es irgendwie zehn Gebote oder so nennen.
00:32:56: Also oberste Gebot für mich ist Tränne Privates vom Beruflichen.
00:33:01: Ich möchte keine Buchhaltungs-Haben wo irgendwelche privaten Ausgaben sind.
00:33:07: Das rächt nicht in Mandanten vor.
00:33:09: Es gibt Mandanten die haben bis zu fünf bis zu zehn Prozent privater Ausgang oder ein komplett gemischtes Konto, dass das mehr Aufwand macht und zu mehr Fehlern führt.
00:33:21: Als sich ein zweites Konto zu leisten muss man natürlich erstmal erläutern.
00:33:26: aber das ist so...
00:33:27: Klar es verstehen die Menschen auch nicht ne?
00:33:29: Wenn du als Geschäftsführer unterwegs bist, des Zeit, deine Cost-Bast ist gut und dann machst du halt einfach ne?
00:33:34: Aber was da hinten raus für einen Ratenschwanz ist und was da umorganisieren musst Das kostet ja dann einfach doppelt oder dreifahrer, wenn wir... Genau
00:33:42: und du hast die Fehlerquelle.
00:33:43: Und das nochmal beim Thema E-Rechnung bleiben.
00:33:45: Das ist ja der große Scham der E- Rechnungen für mich, dass wir, wenn sich das als mal eingespielt hat, diese Rechnungsprüfung nicht mehr so intensiv machen müssen weil die Maschine das macht.
00:33:55: in diesen Verbinarien habe ich auch immer davon gesprochen.
00:33:57: Ich glaube es sind meisten Mandanten gar nicht bewusst wie viele Rechnung werden von der Finanzverwaltung abgelehnt?
00:34:03: Weil sie formell fehlerhaft oder lückenhaft sind?
00:34:06: und das schafft natürlich weil sie diese Flichtprüfung, Pflichtangaben nach Umsatzsteuergesetz eben automatisiert machen können.
00:34:15: Aber ich habe schon gehört dass ein paar Anbieter Rechnungen raus schicken die irgendwie falsch stellen, die dann wieder von der anderen Seite nicht verarbeitet werden können.
00:34:21: Wie glaubst du das entwickelt wenn auf einmal als hundert Anbiter gibt?
00:34:24: in Frankreich ist jetzt zum Beispiel reguliert?
00:34:26: Da muss man sich anmelden einer Klärungsstelle da ist das Prozess dokumentiert.
00:34:30: Hier in Deutschland kann ja jeder auf die Webseite E-Rechnung schreiben und dann gibt es vielleicht riesig viel Kraut und Rüben Fehlformatierte Rechnungen schicken.
00:34:38: Ja, die Franzosen sind ja in vielen Bereichen was das angeht glaube ich Vorreiter.
00:34:43: nicht nur weil ich jetzt lange beim Masar war habe ich tiefer Einblicke gehabt.
00:34:47: Allein es ist ein staatlichen Kontenrahmen gibt in Frankreich der allen das Leben leicht macht.
00:34:51: wie machen wir's in Deutschland?
00:34:53: Wir überlassen uns jedem einen Konten Rahmen zu wählen.
00:34:57: Viele sind natürlich am SKA Null Drei, Null Vier dran.
00:34:59: aber was braucht es?
00:35:00: Es braucht eine Brücke zur Taxonomie.
00:35:03: Wenn er so der Staat einfach einen Kontennamen vorgehen würde so wie es mit der Taxonomie gemacht hat, bräuchte es kein Mapping.
00:35:10: Also ich sehe das bei dem Thema E-Rechnungen als logisch dass es dort eben Anlaufschwierigkeiten geben wird.
00:35:18: aber das ist wiederum dann auch ein Thema wo ich den Mandanten näher bringen muss Lärmerechnung abzulehnen.
00:35:25: und jetzt hast du noch viel bessere Argumente in der Rechnung abgelehnt und zu einem viel früheren Stadium als später, oder als in der Vergangenheit wo der Steuerberater dir nach sechs Wochen sagt die Rechnungsfall.
00:35:37: Man muss ja sagen es gibt auch noch Rektionen und die wird die E-Rechnung nicht gut erkennen können.
00:35:41: Ich gebe mal ein Beispiel aus der Praxis.
00:35:42: ich habe bei Masa einmal eine große Inhausberatungen eines DAX Konzerns betreut und sie hat mal hundert Handys gekauft hier in Hauskonzern wirklich HUNDERD HANDS!
00:35:54: Und diese Rechnung hätte unter Reverse Charge abgerechnet werden müssen.
00:35:59: und dieser Dienstleister hat aber mit Mehrheitsteuer abgerechnet.
00:36:02: Und das Ding ging so durch, ob das die E-Rechnung kann?
00:36:07: Nee, kann sie nicht!
00:36:07: Die guckt ja nur alle Pflichtangaben, aber ob die Frage, ob es umsatzsteuerlich richtig gewürdigt wurde ist ja noch eine ganz andere Frage.
00:36:15: Da will ich aber hin – ich will mich gar nicht mehr mit diesem formellen Kram befassen – vollständig alle Angaben
00:36:22: etc.,
00:36:23: ist das mathematisch wichtig, Word and Accurate?
00:36:26: immer mal wieder Fehler sondern Es gibt ja noch genug Zeug auf der fachlichen Seite.
00:36:31: Ist der Vorsteuerausweis richtig, also Umsatzsteuausweißrichtig?
00:36:34: Wie burcht das als Betriebsausgabe?
00:36:36: Was ist das überhaupt für mein Unternehmen?
00:36:38: Also ein bisschen was bleibt auch noch für Steuerberatung und Software zu tun.
00:36:42: Warum glaubst du, löst die E-Rechnung so viel Frust aus
00:36:45: bei den Deutschen?
00:36:46: Also erst mal es ist so... kleinen Exkurs ... wir fassen's kurz!
00:36:52: Jedes Unternehmen hat ja gewisse Komponenten Und ich sage man Unternehmer kann drei Dinge Der muss sein Fach können, ja ich muss sehr gut malen können oder Lebensmittel verkaufen.
00:37:03: Der muss Kaufmännisch was drauf haben im Sinne von Ich nehme da nicht zehn Euro die Stunde sondern vierzehn Euro die stunde.
00:37:09: ich halte meine Rechnung nach und der muss organisiert sein.
00:37:13: Und in seltensten Fällen kann jeder Unternehmer alles drei gleichgut.
00:37:18: und ich betrachte immer diese drei Mosaik Steine welchen Unternehmen betracht er?
00:37:22: und ich helfe Immer beim mosaik stein kaufmännische.
00:37:27: aber In diesem Thema E-Rechnung bist du im Bereich Organisation.
00:37:31: Und wir reden hier von Unternehmen, die das Thema Organisation sehr händsärmlich lösen und wenn sie dann mit Situationen, mit Lösungen konfrontiert werden, diese nicht beherrschen, dann nervt sich das weil... Wenn Sie dann auf einmal jetzt noch entscheiden müssen das Thema E Rechnung ist schon nichts zu verstehen aber dann auch einschätzen zu können ob die E-Rechnung gut oder schlecht falsch war richtig ist Das finde ich nachvollziehbar.
00:37:57: Man hätte auf dem Weg zur E-Rechnung noch einen Zwischenschritt einführen können.
00:38:02: Man hätte irgendwas machen können im Sinne von, warum nicht ein Belohnungsgutschein für Unternehmen die so und zu viel Prozent digital ist?
00:38:10: Warum nicht Anderei zu schaffen?
00:38:12: Zu sagen wie jedes Unternehmen das in der Steuererklärung nachweist dass es so und so viele Belege oder Geschäftsvorfälle digital abgewickelt hat gibt es eine Steuergutschrift von einem Prozent auf was auch immer.
00:38:24: Warum schaffen wir sowas nicht?
00:38:26: ja Und das, was eben auch noch Frust auslöst ist.
00:38:30: Deswegen liegt da mein Fokus nicht nur auf Nimm-das und dass die Software und Arbeiter damit sondern der Prozess dieser Gedanke ich bekomme eine Rechnung Ich betrachte sie, ich bearbeite es, lege sie ab und gebe sie dann weiter an Steuerberater.
00:38:45: Funktioniertheit fürs Thema E-Rechnung.
00:38:47: Das heißt du musst auch diesen Prozess anders denken Denn E-Rechnungen fliegen jetzt auf einmal im E-Mail-Eingang ein oder die E-Meil eingang ist ja für sich schon ne Herausforderung.
00:38:56: Also muss man das organisieren und da sehe ich eben auch eine zusätzlichen Frust, weil die reden jetzt über Menschen.
00:39:02: Und es habe ich eben wahrgenommen dass das ganz viele sind, die eben nicht super techie sind sondern auch noch nicht mal optimal mit dem Thema E-Mail umgehen können.
00:39:10: Da kommen ganz viel zusammen.
00:39:12: dieser diese Übergangsfrist finde ich fair.
00:39:16: also das muss man schon sagen denn mal ganz nüchtern betrachtet das inhaltlich technisch zu lösen ist machbar und ist bezahlbar Auch wenn ich schon wieder in diesen Webinaren immer wieder Leute gehört habe, die von Überwachung und Geldreiberei.
00:39:31: jetzt muss ich noch in die zwanzig Euro im Monat für eine Software ausgeben.
00:39:35: Das mag jetzt für unsere Tickets nicht so relevant sein aber es gibt eben genug Menschen da draußen, die stellen sich die Frage will ich mir eine Software für zwanzig Euro Monat anschaffen und du bist total valide.
00:39:47: Und
00:39:47: dann, wenn man sich die Übergangszeit anguckt... Du hast es ja erwähnt?
00:39:50: Es gibt ganz viele, die benutzen noch Excel.
00:39:52: Das heißt sie müssen sich hier in den nächsten Monaten doch in irgendeiner Art und Weise mit Digitalisierung beschäftigen.
00:39:57: Die müssen alle ihre Systeme umstellen.
00:40:00: Wann glaubst du, da geht der Run-of-Software an Ihnen äußeren Lösungen los?
00:40:04: jetzt am ersten, ersten, siebenzwanzig?
00:40:05: die große Unternehmen haben ja eigentlich alle in der E-Rechnung irgendeine Art und Weise.
00:40:09: Das heißt, diese Schwelle erster, Erster, ist ja wahrscheinlich die relevante.
00:40:14: Wann glaubst du geht der Run los?
00:40:15: Ich habe
00:40:15: eben mal so Spaß halber gesagt zweiter Erster und mir fällt gerade ein es wird wahrscheinlich dann sein in den Artikeln, wenn zu spät ist, wenn ich meine erste E-Rechnung schreiben muss.
00:40:28: Denn auch hier reden wir von kleinen Unternehmen, die vielleicht gar kein Problem damit haben selber keine E- Rechnungen zu empfangen.
00:40:34: Das haben wir vorhin nochmal klargestellt.
00:40:38: Wenn mir heute ein Unternehmer eine E-Rechnung stellen möchte, dann kann ich ihm das nicht verwähren.
00:40:44: Ich muss in der Lage sein die zu lesen.
00:40:47: also gehen wir davon aus jeder Unternehmheit der jetzt schon E- Rechnungen empfangen könnte weil er mit entsprechenden Unternehmen zu tun hat muss es jetzt machen.
00:40:56: aber ich habe nicht geahnt wie viele da draußen dass eben nicht brauchen weil sie vielleicht bei Lille einkaufen oder Aldi und eher hemsärmlich ihre Ausgaben haben oder beim Markt mit einem handgeschriebenen Zettel, also fragt dich ob die dann BtoB haben.
00:41:13: Aber die müssen dann irgendwann wenn sie dem Gastronom ihre Orangen verkaufen den eine E-Rechung stellen.
00:41:19: und das wird Wie immer in Deutschland eher später als früher passiert.
00:41:22: Das sehen wir auch in Frankreich so ein bisschen, das ist so drei Monate vorher die große Menge, die dann überschwappt.
00:41:27: und wo es denn richtig losgeht sind wir gespannt wie das in Deutschland weiter geht.
00:41:30: Super vielen Dank für das Gespräch!
00:41:32: Wir haben jetzt noch unsere Lightning Round mit den lightning questions.
00:41:35: Erste Frage was würdest du im deutschen Steuerrecht ändern wenn du etwas ändern könntest?
00:41:39: Also
00:41:40: ich bin ja mehr auf der Unternehmerseite.
00:41:42: Ich würde sagen Es müsste eine Systematik, wie Sie eben schon mal gesagt haben, wenn Unternehmen irgendwas richtig gut machen.
00:41:49: Dass sie aktiv ihren Steuersatz beeinflussen können weil sie besonders grün, besonders effizient, besonders sozial sind.
00:41:55: Wir tun immer so als wenn wir andere Wege finden müssten sie zu incentivieren.
00:42:02: Ich würde sagen es müsste ein Belohnungssystem geben was dazu führt dass ein Unternehmen, wenn das und das schafft nachweislich schafft Einfach weniger Steuern zahlt.
00:42:12: Kommen wir zur zweiten Frage, was für Newsletterbuch kannst du empfehlen in der letzten Zeit gelesen, verarbeitet oder processiert hast?
00:42:19: Also ich lese ganz gerne Newsletter.
00:42:21: deswegen habe ich mir selber auch zu Aufgaben gemacht einen ordentlichen Newsletter von meiner Mandanten zu produzieren.
00:42:26: Ich finde da sieht man mal schon sehr kurz Was so los und kann sich das eine oder andere Detaillierter anlesen.
00:42:32: Das Buch was mich am meisten geprägt hat war tatsächlich die ein Prozent Methode von James Clear.
00:42:37: Und immer wenn ich einen Vortrag halte zum Thema Prozessverbesserung, dann zitiere ich dieses eine Kapitel wo British Cycling in wenigen Jahren von Nobody ist zum Olympiasieger geschafft hat.
00:42:51: Wie hat es das geschafft?
00:42:53: Der neue Manager hat die Aldigation marginaler Gewinne erzielt.
00:42:57: Das heißt viele kleine Verbesserungen können sich und wirken sich auch dramatisch auf den Gesamterfolg verbessern.
00:43:06: Und das spiegelt das Buch ja so ein bisschen wieder, also man hat die Massage jetzt optimiert... Man hat die Tour-Busse keimfrei staubfrei gemacht.
00:43:17: Man hat sich an so vielen Stellen die Frage gestellt was kann ich im Kleinen verbessern?
00:43:22: Für mich bedeutet das als vor zehn Jahren schon den ganzen Leuten mit disruptiver Veränderungen um die Ecke kam, hat man damit niemanden erreicht.
00:43:31: Weil das bedeutet irgendwas passiert mit dem ich mich nicht wohlfühle.
00:43:35: Wenn ich in so Unternehmen gehe dann verfolge ich eher die Methode marginale Gewinne und viele davon.
00:43:42: Und dann ist es diese Stellschraube den Lieferanten bitten das elektronisch zu schicken Eure Rechnungen, nicht mehr pro Bestellung sondern als Sammelrechnung im Monat schreiben.
00:43:52: Privates aus der Buchhaltung ausmerzen und diese Logik dahinter die ist viel erfolgsversprechender als wenn dir ein hochdotierter Berater sagt du musst das und dass und das am besten.
00:44:03: alles raus ERP und du bist glücklich.
00:44:05: Ja super spannend.
00:44:07: Ich habe das Buch auch gelesen.
00:44:07: ich hab da noch immer nachgeguggelt ob das wirklich stimmt mit dem Team weil ich denke mal in den Büchern wird es so übertrieben.
00:44:13: aber ja genau wie gesagt diese kleinen Veränderungen haben dann wirklich dazu geführt dass sie Olympia-Sieger geworden sind.
00:44:20: Und was ich aus dem Buch auch mitgenommen habe, was ich auch mal spannend finde ist dieser konkrete
00:44:24: Tipp...
00:44:24: Was du heute machst die Person bist in einem Jahr, ne?
00:44:27: Du kannst immer noch sagen, heute esse ich das Crescent und heute mache ich dies.
00:44:29: morgen fange ich an mit Sport oder dann hab' ich weniger Stress.
00:44:32: aber im Endeffekt das was du heute machst, das bist du in einem jahr genau!
00:44:36: Und letzter Satz dazu bei Deine Apps kannst du am Frühstückstisch die ersten Buchhaltungsthemen machen.
00:44:41: ja Ich bin Essen gegangen und habe den Bewirkungsbeleg liegen, abfotografieren hochladen.
00:44:48: Also gerade das Unternehmersegment.
00:44:51: oder dass wir auch gesprochen haben viele kleine Unternehmen die als ein Mannbude starten.
00:44:57: Die können wunderbar Buchhaltung mal so eben nebenbei machen.
00:45:00: Und dann zum Motto hast du irgendeinen Lebensmotto was dir so mitgeleitet hat?
00:45:04: Ich hab nicht das eine Motto aber ich finde ganz vieles im Leben gilt beharrlich bleiben immer wieder versuchen.
00:45:10: es ist immer so.
00:45:12: Also wenn vielleicht als zweite Lektüre, die das Motto so ein bisschen unterstreicht sind dieser von Rolf Dobelli.
00:45:17: Die Fünfzig-Managementfehler da steht eben auch ganz viel drin dass man eben immer nur über die wenigen ganz wenigen Erfolgs Stories hört aber nicht über die Millionen Misserfolgstories.
00:45:30: und eine Sache ist ganz klar Wenn jemand gut im Vertrieb ist, gut im Verkaufen ist dann ist er das nicht weil der liebe Gott so entschieden hat sondern weil er beharlig ist.
00:45:41: Also bei allem was du machst, beharlich immer wieder versuchen und immer wieder versuchen.
00:45:45: Und für mich bedeutet das in meinem Leben also wenn ich jetzt merke heute geht es nicht morgen weiterversuch.
00:45:50: Natürlich so krass bei Swerreif!
00:45:52: Ich weiß nicht ob du das gesehen hast im Wimbledon.
00:45:53: Ich meine der D-Sex Bender-Resse siebenmal verletzt und hat neun Jahre oder was noch weiter gespielt nach seinem ersten Grenzlamp-Final und hat tatsächlich dann in Roland Gorbast gewonnen.
00:46:03: Jetzt war ein Wimble den Finale Schon beeindruckend.
00:46:05: Und dann noch mit Diabetes, wo alle gesagt haben macht keinen Sinn?
00:46:08: Ja.
00:46:09: Hat gestern zweieinhalb Sätze das beste Tennis seines Lebens für mich gespielt und am Ende steht da eine noch größere Maschine eben gegenüber.
00:46:18: also die Beeindruckung.
00:46:19: Also diese Beharrlichkeit ich glaube Tennis-Spieler oder Golfspieler dieses Individuelle und ich glaube die meisten Unternehmer die Gründen sind wahrscheinlich im Herzen Golf oder Tennis-Spieler, ich mach diesen einen Move.
00:46:31: Ich muss ihn immer wieder
00:46:32: üben.".
00:46:33: Also gerade Kundenansprache und Kundengespräche immer wieder Üben, immer wieder besser werden... ...und wenn uns Steuerberaterinnen und Steuerberatter zuhören und die nicht so richtig wissen wie sie Mandanten ansprechen sollten das gibt's ja auch dann
00:46:47: üben!
00:46:48: Wenn du mehr Konfidenz brauchst, praktisch ne?
00:46:51: Also einfach harte Arbeiten, dann lernste das.
00:46:53: Ja,
00:46:54: ich bin übrigens einer der die Überzeugung hat, dass nicht alle alles lernen können.
00:46:59: Das kann man bis zum gewissen Grad.
00:47:01: aber ich habe auch Menschen kennengelernt in meiner näheren Umgebung, die so unfassbar gut aufgrund ihrer charakterlichen Prägungen etwas sind wo ich mich frage wie will ich oder andere wie wollen sie da hinkommen?
00:47:15: Aber und das vielleicht noch ein kleiner Aspekt könnte man als zweites Motto nehmen Ich bin auch der Meinung man sollte seine Stärken weiter verstärken und nicht so sehr versuchen seine Schwächen irgendwie zu bearbeiten, weil es heißt nicht umsonst Stärke wenn ich etwas habe.
00:47:34: Wenn ich etwas besonders gut kann für alles was sich nicht kann gibt es Menschen die das lösen können.
00:47:40: aber wenn du gut bist vertrieblich, wenn du Gut bist im Beraten, wenn Du gut bist eine Lösung zu finden Alles andere kann man organisieren.
00:47:48: Aber diese Stärke wird hier ins Zentrum setzen Und an der arbeiten anstatt ständig an den Schwächen zu arbeiten.
00:47:54: Das scheint mir das bessere Setup zu sein und bei allem, was ich gehört habe ist es im Sport gerade im Minivial-Sport wohl auch das besseres
00:48:02: Setup.".
00:48:02: Und jetzt noch am Ende Daniel Privat du hast ja griechischer Großeltern oder Elternherkunft.
00:48:09: Ist das dein Lieblingserholungsland?
00:48:10: Oder welches ist es?
00:48:11: Also
00:48:12: ganz langweilig ist es tatsächlich Mallorca aus zwei Gründen.
00:48:16: aber ich handball spiele Und man über die Jahre immer wieder zu einer gewößen Zeit mit der Handballmannschaft da ist, aber die eigentliche Erholung findet dann danach statt.
00:48:24: Mit meinen besten Freunden, mit Freunden... Die Insel erkunden super Essen gehen.
00:48:30: Ich habe mir irgendwie eine Frage gestellt ob es irgendwann mal langweilig wird?
00:48:34: Es gibt ja auch das Konzept immer was anderes zu machen.
00:48:36: Aber für mich hat das einen Aspekt von immer wieder runterkommen, die Natur das Leben da genießen ist ja super fancy.
00:48:46: Aber das ist eben wie ich dann so einmal im Jahr oder manchmal zweimal im Jahr besonders viel Spaß habe und runterkomme.
00:48:53: Und jetzt sagt Calaradiada?
00:48:55: Ja es ist Calaratiada
00:48:56: genau.
00:48:56: Calarariada ist dann dieser Spas-Teil.
00:48:59: Da sind dann eben an zwei, drei Wochen in einem Jahr ganz viele Handballer da.
00:49:03: Die Carpanan die Kaya Aguja und dann gibt es dieses Chocolate und das Bolero.
00:49:07: Dann läuft auch schon mal Dieta Bohlen rum.
00:49:11: Das sind zwei Läden, die seit hundert Jahren gefühlt wo alle stattfindet.
00:49:15: und später sind wir meistens Richtung Alcudia jetzt das zweitjahren Folge in so einem schönen Haus oben auf dem Berg gucken auf eine Bucht von Polenze auf andere Bucht Alcuda und dann guckst du einfach nur... und genießt.
00:49:28: Wobei als Sehnsuchtsort finde ich noch stärker die Toscana, da will auch bald unbedingt wieder hin.
00:49:36: Das Gepard mit der italienischen Küche, die so mein absoluter Favorit ist.
00:49:39: wie bei vielen glaube ich das ist schon der größte Sehmsuchts-Ort den ich so kenne.
00:49:44: Ja schön dass du hier warst habe mich sehr gefreut.
00:49:46: hast du noch irgendwas was du den Hörern mitgeben möchtest?
00:49:49: Ja erstmal auch vielen Dank für die Einladung hab' mich total gefreud.
00:49:52: Findet auch die Themen für mich die Penny Lane angeht extrem wichtig.
00:49:57: Und da schließt sich eigentlich die eine Empfehlung an.
00:50:00: Ich spreche auf den Messen mit Teilweise Gründern, teilweise gesetzten Kanzleien.
00:50:07: Überleg dir wie du arbeiten möchtest.
00:50:09: Überlegt dir als Kanzlei wie willst du arbeiten?
00:50:12: Also viele Gründer fragen mich ja auch soll ich Datef neu im?
00:50:15: soll ich dies oder jenes nehmen?
00:50:16: und da glaube ich hatte ich das Glück vor drei Jahren auf einem weißen Papier zu starten habe mich dann eben dagegen entschieden mit datefreffen zu schreiben um meine Zeit erfassung zu machen.
00:50:26: Und da gibt es ganz viel, was man eben machen kann und befasst dich wer du als Kanzleienhaber sein möchtest.
00:50:33: Welcher Art Berater möchtes du sein?
00:50:35: Es ist vollkommen okay wenn du gewisse Themen nicht abdeckst.
00:50:39: Je klarer du bist in dem, was du bist... ...und wer du sein möichtest desto mehr Erfolg wirst du haben.
00:50:45: Hundertprozentig
00:50:46: Super!
00:50:46: Das war ein gutes Abschluss.
00:50:48: Wir freuen uns aufs nächste Mal.
00:50:51: Macht's gut.
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