Von Buchhaltung zu CFO-as-a-Service: Wie sich die Steuerberatung jetzt verändert – Alexander Weigert

Shownotes

Warum sich die Rolle von Steuerberatern grundlegend verändert und warum KI dabei nicht das größte Hindernis ist.

In dieser Episode von SteuerTech spricht Tobias Janiesch mit Alexander Weigert, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Ecovis, über die Transformation der Steuerberatung: von klassischer Buchhaltung hin zu proaktiver Beratung.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Frage: Was passiert, wenn Zahlen nicht mehr Wochen später vorliegen, sondern im laufenden Monat?

Denn genau hier entsteht ein neuer Anspruch an Steuerberater: nicht mehr nur rückblickend auswerten, sondern als Sparringspartner agieren. Stichwort: Rent-a-CFO.

Gleichzeitig zeigt die Folge, warum viele Kanzleien nicht an Technologie scheitern, sondern an ganz anderen Herausforderungen.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum Zahlen im laufenden Monat die Qualität der Beratung grundlegend verändern
  • Was hinter dem Konzept „Rent-a-CFO“ steckt
  • Warum die größte Hürde bei Digitalisierung nicht das Budget ist
  • Welche Rolle Change Management und Mitarbeiter dabei spielen
  • Warum Automatisierung keine Bedrohung ist, sondern eine Chance
  • Wie sich die Erwartungen von Mandanten verändern
  • Warum Standardsoftware oft die bessere Wahl ist als Eigenentwicklung
  • Wie Ecovis Digitalisierung strukturiert vorantreibt
  • Welche Auswirkungen die E-Rechnung auf Kanzleien haben wird
  • Wie sich der Steuerberatungsmarkt bis 2030 entwickeln könnte

Alexander Weigert gibt Einblicke aus über 20 Jahren Erfahrung in der Steuerberatung und zeigt, wie sich Kanzleien heute strategisch aufstellen können, um auch in Zukunft relevant zu bleiben. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie aus Buchhaltung echte Zusammenarbeit entsteht und warum die Zukunft der Steuerberatung deutlich näher am Mandanten liegt.

Gast dieser Episode

Alexander Weigert – Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Ecovis


Über SteuerTech

Der Podcast über Technologie und Innovation in der Steuerberatung mit Tobias Janiesch, Geschäftsführer Pennylane Deutschland.

Mehr erfahren: https://pennylane.com/de

Impressum: https://pennylane.com/de/impressum

Transkript anzeigen

00:00:00: Also aus meiner persönlichen Sicht habe ich es aber noch nicht gesehen, dass die großen Investitionen in IT und in IT-Infrastruktur gehen.

00:00:08: Und wir merken aber selbst das ist kein finanzielles Thema oder kein Kostenthema sondern das ist ein Führungsthema.

00:00:16: Wir freuen uns ehrlicherweise, dass wir Zeit bekommen mehr Zeit für Mandanten zu haben.

00:00:34: Willkommen beim Steuerteck-Podcast, heute mit Alexander Weigart.

00:00:37: Vorstand bei ECOVIS.

00:00:38: Freue mich total, dass du hier bist!

00:00:40: Danke so vieles!

00:00:41: Du bist ja die Zweiundzwanzig Jahre dabei vom Steuerberater bis in den Vorstands waren bestimmt spannende Jahre auch transformelle Jahre.

00:00:49: mal gucken ob das jetzt mit KI alles sich noch schneller transformiert.

00:00:52: Ich würde mich immer total freuen zu hören wieso deine Reise in den zwanzig Jahren waren.

00:00:55: es gibt ja nicht so viele die so lange bei einem Unternehmen bleiben.

00:00:58: genau da gab's bestimmt auch mal dunkle Tage und positive Tage.

00:01:02: Erzähl doch mal.

00:01:03: Ja, also erstmal Tobias, herzlichen Dank für die Einladung!

00:01:06: In der Tat, im Jahr two-thausend drei nach dem Studium habe ich bei EcoVis dann angefangen und zu den härteren Tagen da ich in Sachen Steuern und Prüfungen ein ehemals spätberufender bin waren für mich insbesondere die Phase der Berufsexamen eine echte harte Phase und das war kein Selbstläufer und kein Selbstgänger.

00:01:27: Da habe ich ein paar Mal gedacht, warum tut man sich das an oder warum bleibe ich dabei?

00:01:31: Zum Glück hab'n wir es gemacht.

00:01:33: Die Investition in die Examin ist wirklich eine gute Sache und zahlt sich am Ende aus.

00:01:37: Sonst gab's natürlich da viele Momente... Für mich persönlich habe ich die Devise wenn drei Tage der Woche cool sind und zwei Tage der woche überhaupt nicht cool dann ist das in Ordnung.

00:01:49: Wenn sie das Verhältnis mal langfristig umdreht, wäre es irgendwie nicht so gut.

00:01:53: Ja verstanden!

00:01:55: Und wenn ihr jetzt über die zweiundzwanzig Jahre hinwegblickt, wie hat sich so deine Rolle verändert vom Steuerberater?

00:02:01: oder wie hat sie generell die Rolle verändert des Steuerberaters?

00:02:04: Arbeiten die heutzutage noch so wie vor zwanzig Jahren oder werden sie noch so angebordet.

00:02:08: Oder hat die Technik viel verändert?

00:02:09: und da hat sich auch die Themen oder das Erwarten der Unternehmen geändert?

00:02:13: Ich würde sagen, zwei Sachen.

00:02:15: Zum einen hat sich viele Fragestellungen sind erstaunlicherweise gleichgeblieben, insbesondere immer dieses Thema der Ruf nach mehr betriebswirtschaftliche Beratung und der Rufen nach mehr Echtzeitzahlen – ich glaube das wird wahrscheinlich auch die nächsten Jahre noch geben oder vielleicht umso stärker geben.

00:02:33: was sich natürlich dann dramatisch geändert hat ist die Digitalisierung bei uns im Beruf, wir müssen nur in unsere Büros dort reingucken.

00:02:44: Wenn wir irgendwo umgezogen sind dann war ein wesentliches Element vor zehn Jahren immer noch ich muss genügend Platz für Schränke und Ordner und alles vorhalten und dieses Thema ist natürlich jetzt völlig weg.

00:02:55: also es ist papierlos und entsprechend passiert ja auch unser Anbordern mit den Mitarbeitern quer über alle Stufen hinweg und ich glaube das ist der Punkt der sich natürlich da am wesentlichsten geändert hat.

00:03:10: Ja, und jetzt seid ihr super erfolgreich mit ECOVIS auch durch die Digitalisierung?

00:03:14: Was ist denn so eine DNA, die euch da zusammenhält, die irgendwie das Arbeiten gemeinsam schön macht?

00:03:21: Also ich denke was uns schon auszeichnet und warum es mir einfach Spaß macht, dass ist so eine Bodenständigkeit und eine Langfristigkeit.

00:03:31: im Denken hört sich vielleicht altmodisch an aber für unsere ist es für mich persönlich wichtig Egal was wir tun, da steht schon der Mensch im Mittelpunkt.

00:03:42: Also es ist jetzt nicht so dass wir eine festgefahrene Stellenbeschreibung xy haben sondern wir sehen das ist eine Persönlichkeit Kolleginnen und Kollegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die irgendwie super sind.

00:03:51: dann bauen wir auch entsprechend die Stellen drum herum also dieses Menschenmittelpunkt.

00:03:55: ich glaube das ist etwas was uns wirklich wichtig ist.

00:03:58: Okay spannend!

00:03:59: Und dann habe ich ja mal erfahren wie Ecofus oder der Name entstanden ist aus Economy & Vision Daraus quasi Ecovis der Name entstanden ist.

00:04:08: Und ihr habt ja relativ frühzeitig angefangen, euch weiterzuentwickeln was kanns leicht zukäufe organisch zumindest angeht.

00:04:15: Da hat hier ein Vorreiter, was dir den Wachstum angeht und was man jetzt im PI-Bereich auch sieht die das dann mit Fremdkapital machen.

00:04:24: Wie ist da euer Ansatz?

00:04:26: oder was macht das Ecovis besonders?

00:04:28: Oder wie seid ihr darauf gekommen dass ihr wachsen müsst?

00:04:30: Ich weiß nicht wie viele damals waren als du eingeschrieben bist.

00:04:32: Wir waren also war es aber in dem Jahr.

00:04:36: Ich kann es gar nicht mehr genau sagen.

00:04:37: Ich denke, was dürften wir gewesen sein?

00:04:39: Standorte vielleicht in ganz Deutschland.

00:04:44: Wir sind jetzt aber nicht gewachsen weil wir im Ranking Nummer eins zwei oder drei sein wollten oder weil wir die schönsten oder die besten sein wollten sondern ja ich denke jedes jedes jedes gesunde Unternehmen.

00:04:55: das gilt für einen Mandanten Das gilt für uns.

00:04:57: genauso muss eine Idee haben wo sich langfristig hin entwickelt.

00:05:01: und wenn du Wenn du gute Arbeit machst, dann gibt's eigentlich gar keine Alternative außer zu wachsen.

00:05:07: Die Frage ist letztlich nur in welchem Umfang.

00:05:12: und bei uns war es immer so.

00:05:13: wir haben bewusst aufgrund der langfristigen denke ich immer schon auch Finanzmittel Geld vorgehalten für Investitionen und also auch Investition in Leute aber dann auch Investionen neue Standorte immer dann, wo es gepasst hat.

00:05:31: Da kommen jetzt wieder diese menschliche Komponente rein wenn wir ein Gegenüber haben, wo wir wissen du kannst mit denen zusammenarbeiten und auch Probleme lösen, wenn's schwierig wird uns der Vertrag die Formulierung nicht hergibt also die Komponenten.

00:05:43: und wenn wir Kolleginnen und Kollegen haben die Bock auf Selbstständigkeit oder die Bock haben auf Übernahme von Verantwortung und wenn die Kombination kam ja natürlich dann ist es wunderbar.

00:05:53: dann können wir entweder bestehenden Standort erweitern oder wir gehen dahin, wo wir noch nicht waren in neue interessante Standorte und so.

00:06:00: letztlich hat sich es Stück für Stück dort entwickeln.

00:06:04: Und das haben wir kontinuierlich die letzten ja die letzten zwanzig Jahre gemacht auch schon in der Zeit bevor ich dazugekommen bin.

00:06:12: Und dann seid ihr ja wenn ihr jetzt neue Kanzleien durch, neue Kenzleien wächst.

00:06:16: Wahrscheinlich auch Experte was so die Kultur angeht.

00:06:18: wer passt zu euch?

00:06:19: wie integrierte die Unternehmen und sind die Steuerberater?

00:06:22: bleiben die lange am Ball oder lassen sie sich auch raus kaufen?

00:06:25: Wie funktioniert das bei ECOVS?

00:06:26: also es gibt kein Standardmodell.

00:06:30: Erstens, es kommt wirklich auf die Situation dort an.

00:06:33: Der klassische Fall war vor mehreren Jahren nämlich fünf Jahre zurück.

00:06:39: Es gibt eine Einzelkanzlei oder eine Sozität, die Kollegen wollen aufhören und in Richtung Ruhestand gehen.

00:06:45: Kanzlei wird übergeben, Inhaber geht raus und neuer fängt an.

00:06:51: Das war so der Klassiker.

00:06:52: Wir merken aber ganz stark den Trend dass Die Kanzleien, die Nachfolgelösungen haben das die größer werden.

00:06:59: Also nicht nur einzeln sondern auch zwei oder drei oder vier so Zitäten und zum anderen dass der Prozess des Nachdenkens wo es hingeht schon deutlich früher beginnt.

00:07:08: also wir haben viele Kollegen die glücklicherweise auch zweite Hälfte vierzig erste hälfte fünfzig unterüber sind die auch dann noch längerfristig mitarbeiten wollen und sich dann auch bei uns aber auch dann rückbeteiligen.

00:07:23: und es ist ganz wichtig Selbst, unser Motor ist Unternehmerberater und Unternehmer.

00:07:27: Dass die Kollegen, die auch Mandanten beraten und Kanzle inführen, selbst am Laden mitbeteiligt sind im Risiko und in der Chance stehen.

00:07:36: Wenn wir jetzt auf diese Konsolidierungswelle der PI oder anderen Playern angucken, die massiv zukaufen, siehst du da eher eine Bestätigung in eurem Geschäftsmodell?

00:07:45: Oder ist das eine Gefahr oder eine Bedrohung für normale kleine Steuerberater?

00:07:50: Wie siehst Du da was zu Deiner Einschätzung?

00:07:55: ist es ein Fakt und das ist eine Situation, die im Markt da ist.

00:08:01: Warum ist diese Situation da?

00:08:02: Klar natürlich unsere Branche ist eine interessante Branche jetzt betriebswirtschaftlich gesehen.

00:08:07: Ist es eine stabile Branche mit auch neudeutsch skalierbaren Erträgen und wiederkehrenden Erträgungen.

00:08:14: Das ruft natürlich auch Interessenten und Investoren auf den Plan.

00:08:18: Wir haben sie in den letzten Jahren gesehen, auch bei Ärzten im heilberuflichen Bereich.

00:08:24: Also A, das ist einerseits natürlich.

00:08:26: zweitens die Situation ist wie sie ist.

00:08:29: wir glauben auch diese Situation wird so bleiben und es hat auch gar keinen Sinn da jetzt in einem Glaubenskrieg dort anzufangen.

00:08:36: Wir sehen ganz bewusst als Egoistort den Punkt, wir sind ein Partnergeführter Partner geführtes Unternehmen, eine partnergeführte Gruppe.

00:08:46: Wir haben auch nicht das Bedürfnis nach externem Kapital und insofern sehen wir es jährlicherweise als Chance einer eindeutigen und ganz klaren Positionierung.

00:08:58: Und wir haben bei uns auch mit allen Partnern zusammen diese Frage diskutiert und entschieden und für uns ist klar, Wir haben als Unternehmen eine klare Strategie Nummer eins und wir sehen uns auch in der Lage, in allen Standorten und auch als Gruppe die entsprechenden Management Nachfolge zu stemmen.

00:09:15: Und dann gibt es für uns keinen Grund dort finanzielle Hilfe von externen Anspruch zu nehmen.

00:09:22: Wie sieht das somit mit IT-Infrastruktur aus?

00:09:24: Da wird ja massiv Geld ausgegeben da blühen sich die Anbieter, dass sie da die perfekte Strecke aufbauen.

00:09:31: Also persönlich nehme ich natürlich dieses Argument auch wahr, dass Private Equity-Investoren vor allem hier sind um die Digitalisierung im Berufsstand voranzutreiben.

00:09:43: Also aus meiner persönlichen Sicht habe ich es aber noch nicht gesehen das die großen Investitionen in IT und in IT Infrastruktur gehen.

00:09:51: Ich hab eher gesehen, dass das Geld verwendet wird um Mandantenstämme und Kanzleien zu kaufen.

00:09:55: also letztlich geht's darum Das sind ja auch die Investoren keine Filandropen, sondern es geht schon darum, auch dann nachhaltige Erträge dort zu erwirtschaften.

00:10:04: Dazu vielleicht als zweites – wir haben bei uns intern natürlich auch die Fragestellung vorantreiben Digitalisierung, Automatisierung und Nutzung von KI.

00:10:14: Und wir merken aber selbst das ist kein finanzielles Thema oder kein Kostenthema, sondern das ist ein Führungsthema.

00:10:24: Da gab's eine eine interessante Studie von der, das müsste die Bundessteuerberaterkammer gewesen sein.

00:10:30: Die auch gefragt haben was sind denn für euch die größten Hürden um Digitalisierung und KI voranzutreiben?

00:10:38: Und es waren fünfzehn Punkte an Punkt Nummer zwölf war zu hohe Kosten und zu wenig Kapital an Stelle fünfzehn.

00:10:47: Und die obersten Punkte waren alle innere Widerstände der Mitarbeiter, Mandanten überzeugen, Change Management also die ganzen Fragestellungen, die eigentlich wirklich knifflig sind.

00:10:57: Das ist das was wir auch erleben, die Arbeitsweise zu ändern auf breiter Fläche bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – das ist eigentlich wirklich hartes Brot!

00:11:06: Bedarf aber nicht in allererster Linie Riesenhohe finanzielle Aufwendungen.

00:11:10: Und wenn ich jetzt generell über Tools nachdenke, wie kümmert ihr euch darum?

00:11:16: Wie behaltet ihr den Überblick was gerade da ist.

00:11:18: Was wollt ihr selber bauen strategisch?

00:11:19: Wo nimmt ihr Software in die bereits auf dem Markt sind und wie testet ihr das?

00:11:23: Habt ihr eine eigene Digitalisierungsabteilung?

00:11:25: Ja, das ist eine gute Frage und es ist auch eine permanente Abwägung.

00:11:29: Da haben wir in den unterschiedlichen letzten Jahren auch verschiedene Zyklinge gehabt, was wir gemacht haben aber die Grund.

00:11:36: Unsere Grundüberzeugung ist setzen auf Standard-Software.

00:11:40: Warum?

00:11:41: Weil es uns wichtig ist, dass die ganz große Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach effizient und sicher dort arbeiten können.

00:11:51: Das ist Thema Nummer eins – jetzt ist es natürlich so!

00:11:54: Und das sind ja die Cruxen, die nicht ganz Unbekanntes bei der größten Standard-Software im deutschen Markt, manche Dinge gehen vielleicht nicht so schnell wie wir möchten oder vielleicht auch dann nicht umfangreich oder so fokussiert.

00:12:08: Und an dieser Stelle stellt sich für uns genau die Frage was machen wir?

00:12:12: Also bauen wir dann bestimmte Dinge selbst.

00:12:16: Wir haben aber aus eigener wirklich schlechter Erfahrung und wo wir schon mal richtig Geld versenkt haben ich sage nie wieder Standardsoftware programmieren sondern wenn nur an den Schnittstellen also Schnittstelle Schnittstelle, Mandant und Kanzlei.

00:12:29: Und Beispiele sind zum Thema Datenaustausch oder Kollaborationen.

00:12:34: Wir haben da vor ein paar Jahren unsere eigene Mandantenplattform namens EcoBis Online selbst gebaut auch wirklich mit hervorragendem Erfolg und wird super eingesetzt.

00:12:44: Oder auch wenn es um wo momentan noch Datenaustauschen notwendig ist im Lohnbereich.

00:12:50: Da haben wir auch so einen Tool gebaut So ein Konverter wo Mandanten leicht Daten eingeben können bei uns eingespielt werden immer wendern nur an diesen Schnittstellen.

00:13:02: Wie behalten wir den Überblick?

00:13:04: Das ist auch dort eine wichtige Frage, denn häufig bist du natürlich in der Kanzlei im Tagesgeschäft angefangen und wir haben strukturell es so organisiert.

00:13:14: bei uns also es gibt immer ein Team das besetzt aus einigen Kolleginnen Kollegen aus der Zentrale die sich mit dem ganzen Prozessthemen und Innovationsthemen befassen und zum anderen auch Kanzleien.

00:13:27: Und wir haben für uns einen Digitalisierungsradar, also wir gucken dann bewusst über die Sphären, welche technologischen Änderungen gibt es?

00:13:37: Welche Taxonomieänderungen gibt's?

00:13:40: Also welche fachlichen steuerrechtlichen Änderung gibts?

00:13:45: Welcher Änderungs in den Services, also Steuern-, Prüfung-Rechtskonsulten gibts?

00:13:53: Die vierte Ebene ist Wo ändern sich dort Prozesse?

00:13:58: Und das Screen wird dann einfach alles, was sich da so tut.

00:14:00: Also entweder es gibt neue Anbieter die für uns interessant sind und es tut sich etwas in der Branche, es gibt irgendeine Messe.

00:14:07: Dann versuchen wir das strukturiert abzuarbeiten und dann alles mal zumindest anzugucken zu bewerten, was wir pilotieren und wenn irgendwas besonders gut ist, dann setzen wir's auch um.

00:14:16: aber das ist so... Unsere Idee, wie wir bei den Überblick behalten.

00:14:21: mit Sicherheit ist nicht alles Gold was glänzt aber so versuchen wir daran zu gehen.

00:14:25: Und jetzt hat ja relativ viele Kanzleien in verschiedenen Bundesländern.

00:14:28: gibt es nicht manche die sagen nach wir sind hier digital first und die probieren einfach mal ohne dass ihr's mitbekommt Und dann spiegeln die das nochmal zurück oder ich finde es zufällig raus?

00:14:37: Das ist auf jeden Fall so.

00:14:38: Es ist aber auch gut, dass jetzt nicht jede Kanzlei nur wartet bis irgendeiner aus einer zentralen Abteilung mit irgendeine leuchtenden Idee kommt.

00:14:46: Fakt ist aber, dass wir alle extrem eng und strukturiert in der Kommunikation zusammen sind also... Das Führungsinstrument heißt bei uns dann Lenkungskreise.

00:14:55: Also wir haben dann zu bestimmten Themen solche Zirkel und die sind zum einen mit den Praktikern besetzt, da tauschen wir uns in kurzen Abständen einfach über solche Entwicklungen aus.

00:15:04: Und so kriegen wir schon mit wo sich im Laden entsprechend was tut und können es dann priorisieren und entsprechend testen oder ausrollen oder auch nicht.

00:15:14: Und

00:15:14: jetzt kommen wir auf die E-Rechnungspflicht?

00:15:17: Da wird sich ja einiges ändern, viele strukturierte Daten werden da sein.

00:15:21: Wie geht ihr das an?

00:15:23: Ihr habt wahrscheinlich viele Mandanten die nach E-Rechnung fragen.

00:15:25: Genau wie männischt ihr das und wie guckt ihr jetzt wie die nächsten Monate Jahre sind bevor es komplett eingeführt wird?

00:15:31: also erstens sind wir und da denke ich da geht's allen nach vorne gerichteten Steuerberaten.

00:15:38: so sind heilfroh und finden super dass die E- Rechnungen dort kommt weil es natürlich einen Rückenwind gibt und einen Zwang gibt zur Digitalisierung, insbesondere bei den kleineren und mittleren Mandanten.

00:15:51: Also das ist mal das erste.

00:15:53: Zum Zweiten ist dann uns wichtig dass wir auch ein strukturiertes Vorgehen haben – zwar ein anderes Thema aber da war die Problemstellung ähnlich im Grundsteuer vor ein paar Jahren.

00:16:03: also wird viel geredet und gesetzliche Änderungen kommen ohne dass man genau weiß wie's umzusetzen.

00:16:09: Was haben wir da intern gemacht?

00:16:10: Wir haben ein Team, eine Taskforce zusammengesetzt.

00:16:12: Da sind auch nochmal die Prozessspezialisten und IT-Spezialisten.

00:16:15: Und dann insbesondere aus dem Bereich der Umsatzsteuer – weil da ist es relevant – sind zusammen.

00:16:20: Die sammeln sämtliche Praxisfragen, die wir von den Kanzleien dort bekommen und von den Mandanten bekommen.

00:16:26: Und entgegen entsprechende FAQs, internen und Handlungsempfehlungen daraus.

00:16:31: Es ist jetzt auf Seite unserer Mandanten geschaut.

00:16:36: Viele haben sich noch Nicht oder ganz wenig damit befasst.

00:16:40: Es ist zu erwartend, dass einiges auf dem letzten Drucker passiert wie es natürlich immer so ist.

00:16:44: also letzter Drücker bedeutet die Unternehmen mit achthunderttausend Euro Vorjahres Umsatz sprich sechsundzwanzig müssen in zwanzig siebenundzwantig auch E-Rechnung dort versenden und die werden und darauf haben wir uns schon eingestellt dann im zweiten halbe im letzten Quartal kommen und sagen du sag mal welches Tool kann ich da einsetzen?

00:17:01: Wie kann ich Rechnung schreiben?

00:17:03: Und da gibt es dann auch zwei generelle Antworten.

00:17:04: Also A, Nummer eins, dann Lösungsstandardsoftware oder B individuell auf den Fall geguckt das ein oder andere Tool, dass vielleicht für den individuellen Fall dann am besten passt.

00:17:15: Aber gut ist, dass sie kommt in anderen Ländern.

00:17:18: die sind uns ja da weit voraus sei es Italien, sei es Ungarn, sei Frankreich.

00:17:22: Insofern ist das ein notwendiger Schritt, dass da ein bisschen Druck in den Kessel kommt.

00:17:28: was die Digitalisierung angeht

00:17:30: Ja verstanden und denn es gibt ja Wenn diese E-Rechnung schlecht kommt, die Daten strukturiert da sind.

00:17:34: Jetzt gibt es ganz viele Tools, die automatisch die Verbuchungen und die FIBU machen, wo man viel von Steuerberatern hört.

00:17:40: Wofür braucht man uns eigentlich noch?

00:17:41: Es wird alles automatisiert.

00:17:42: Die Unternehmen versuchen sich vielleicht zu den Mandanten zu schieben.

00:17:46: Und wir positionieren uns ja auch immer und sagen das wird ein Steuerberat.

00:17:50: Das ist ein CFO aus der Service.

00:17:51: Immer mehr Sachen werden ausgelagert.

00:17:53: Wir können den Steuerberaters empowern als vertrauenswürdige Personen noch wie noch wichtigere höher magickere Dienstleistung anzubieten.

00:18:00: Wie siehst du das?

00:18:01: Kannst du den Störberatern da die Angst nehmen, wo sollen sich vielleicht darauf vorbereiten dass diese Fibu automatisiert ist und dass das Tech noch mehr Dinge abnehmen kann.

00:18:10: Also erstens natürlich – ich denke es werden ja die meisten Zuhörer sein oder Zuhöhrinnen sein – das sind ja digital interessierte Kanzleien!

00:18:17: Und die beschäftigen sich erstens mit der Zukunft.

00:18:20: dann wir haben auch bei uns intern kürzlich mal analysiert wie sieht in der Bereich der Fibur aus?

00:18:29: Was ist denn da vielleicht zu erwarten, was möglicherweise dort wegfällt?

00:18:33: Auf der anderen Seite sind es ja zwei gegenläufige Faktoren.

00:18:36: Wir merken ja auch im Personalmarkt – das werden bei uns in den nächsten Jahren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob wir wollen oder nicht die Aktifrente wird's nicht auffangen einfach in Ruhestand gehen.

00:18:48: Da werden wir, ob ihr wollt oder nicht Kapazitäten verlieren.

00:18:51: Und zum anderen wirds natürlich dann auch Effizienzgewinne geben.

00:18:57: Die ist genau wie du sagst gut ist, wenn wir es schaffen, die in andere Bereiche reinzubekommen.

00:19:02: Also Render CFO ist auch ein Schlagwort mit dem wir uns intern dort beschäftigen.

00:19:07: Natürlich ist da die wesentliche Voraussetzung, dass wir erst mal zeitnah Daten bekommen und idealerweise eine Software Umgebung haben, die das auch dort zulässt.

00:19:20: überhaupt keine Bange, dass wir nichts mehr zu arbeiten haben.

00:19:23: Im Gegenteil!

00:19:24: Wir freuen uns ehrlicherweise das wir Zeit bekommen ja mehr Zeit für Mandanten zu haben für nach vorne gerichtete Themen überhaupt um zu beraten was ein großes Wort ist.

00:19:36: und ich glaube ein zusätzlicher Aspekt ist ja jeder von unseren erfolgreichen Unternehmen als Mandanten der ist ja erfolgreich in dem was er tut keine Lust haben, dass er am Wochenende sich dann auch nochmal vor die EDV und vor IT und fürs Tool setzt.

00:19:54: Sondern er wird lieber sagen wunderbar ich sass das weiterhin aus.

00:19:57: Plakatives Bild ist dann der Dachdecker, der lieber die Dachlatten aufs Dach nagelt oder ein Unternehmer, der in seinem eigenen Bereich weiter tätig ist.

00:20:06: also da haben wir überhaupt keine Angst.

00:20:08: Die Digitalisierung wird natürlich die Arbeit hier verändern aber die wird es eher in einen hochwertigeren Bereich verändern.

00:20:15: Und wenn ihr eure Kanzleien anguckt, von der wenig digitalisierten bis hin zur best-digitalisierten.

00:20:21: Wie groß ist da noch die Schere?

00:20:22: Und habt ihr so ein ekobus Bootcamp wo ihr versucht die alle auf ein einheitliches Level zu bekommen?

00:20:27: Ja das ist eine gute Frage und wir haben natürlich eine ganz große Anzahl auch Kanzleihen und da gibt es eine Verteilung wie wahrscheinlich vielleicht nicht ganz so aber letztlich wie auf dem Markt.

00:20:40: Und uns ist aber folgendes wichtig, dass wir uns auch auf die forderen und auf die innovativen konzentrieren.

00:20:47: Dass wir auch die Anforderungen dort abbilden können und dann aber intensiv im internen Projektmanagement dran sind – auch die Kanzleien zu fördern oder auch die Mitarbeiter zu fördern -, dass wir alle auf einen gleichen Stand kommen.

00:20:59: Natürlich ist es so in der dezentralen Organisation wie bei uns.

00:21:05: da geht nichts Knoffdruck, sondern da ist viel mit Reden und Überzeugung und Rumfahren auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen dort notwendig.

00:21:16: Und wir brauchen dann eine gewisse Zeit dazu aber in was wir begonnen haben das jetzt auch mittlerweile zehnjähriges Jubiläum hatten wir sogenannte Prozess- und Organisationsbeauftragte einzuführen also die POPs und die treffen sich dort zweimal im Jahr mit digitale Speerspitze aus unseren Cancelline.

00:21:37: und die sorgen letztlich dafür beim Trainer-Trainer-Konzept, dass die Dinge, die wir für gut befinden, dass sie auch Einzug in die Standorte halten.

00:21:45: Die sind extrem gut vernetzt und die Sorgen auch dafür das was vorangeht – in den Standorten wo vielleicht noch keine so digitale Affinität vorherrscht.

00:21:53: Aber es ist eine Riesenchallenge für uns!

00:21:55: Und wenn wir mal auf dem PI-Case zurückkommen?

00:21:58: Die Firmen kaufen ja normalerweise Cancellyne um damit Geld zu machen.

00:22:02: Was passiert denn, wenn in fünf bis sieben Jahren die PI-Firmen rausgehen wollen oder das verkaufen wollen?

00:22:07: Ist dann das quasi ein Massenabfertigungsmarkt für Mandanten, die deine zentrale Leistung bekommen.

00:22:14: Oder genau wie glaubst du... ...oder werden die PI Firmen da längere im Zeithorizont

00:22:18: drinsitzen?".

00:22:19: Da fragst Du möglicherweise den falschen, weil ich ja nicht auf diesem Stuhl sitze!

00:22:23: Ich kann es mir letztlich nur erklären oder wie wir's beobachten dort kommentieren also A, eins ist sicher und XL wird kommen selbstverständlich, deswegen macht mir das Ganze.

00:22:34: B. letztlich ist es ja eine Wette da drauf ob die Investitionen jetzt in die Kanzlei dort gemacht wurde, ob ich die hebeln kann in den nächsten fünf bis sieben Jahren.

00:22:45: und wie kann ich die Hebeln?

00:22:46: Ich kann effizienter arbeiten, ich kann Dienstleistungen drum rumpacken oder ich kann die Preise erhöhen.

00:22:53: also irgendwas wird passieren und ich glaube am Ende werden diese Entscheidungen was dann von diesen drei Maßnahmen umsetzbar ist.

00:23:02: Das werden die Steuerberaterinnen und Steuerberate in diesem Kanzleien, die Mitarbeiterin oder die Mandanten treffen.

00:23:10: ob es funktioniert oder nicht wird mit Sicherheit interessant und spannend draufzuschauen in den nächsten Jahren wahrscheinlich in den next Monaten vielleicht wenn die ersten schon kommen die ersten Exzits oder dann zumindest eben in den nächsten Jahren.

00:23:22: Und wie ist so dein Ausblick denn generell für das Jahr?

00:23:25: zum Beispiel, wie wird sich der Steuerberatungsmarkt weiterentwickeln?

00:23:29: Was sind noch Tools, die vielleicht noch fehlen, die noch gebaut werden müssen, die euch mehr helfen können?

00:23:34: Ja also wir befassen uns mit diesem Thema auch selbst im Moment intensiv.

00:23:40: Ich denke da sind ein paar paar Schwerpunktthemen, die mit Sicherheit auf uns zukommen werden.

00:23:45: Also das Thema Nummer eins ist ja leider kein Geheimnis oder das ist eigentlich fünf Euro fürs Fraßenschwein.

00:23:51: Digitalisierung und aber dann vor allem Automatisierung umsetzen und der Nutzung von KI wird da riesengroße Schwerpunkte sein.

00:24:00: Da haben wir für uns ehrlicherweise den Stein des Weisen noch nicht gefunden.

00:24:03: Wir gucken uns alle Themen an also KI-Nutzungen in der Produktivsoftware, intensive Nutzungen von KI auf Datenbankbasis im steuerlichen und rechtlichen Bereich oder auch im WP im Analysebereich, oder dann auch C die generische Nutzung, E-Mail schreiben und Zusammenfassung machen was es da so gibt.

00:24:22: Das wird mit Sicherheit ein Riesenthema sein wo wir auch mit Arbeitsprogrammen dahinter sind dass wir die einzelnen Themenbereiche nicht nur erdenken sondern das sie auch in der Kanzleientzug finden.

00:24:35: Was dann wesentlicher Punkt sein wird an Beratungsleistungen in dem Zusammenhang Das hast du gesagt, dieses Stichwort Renters-CFO.

00:24:44: Wie kann ich als Steuerberater dann wenig zeitnah Daten habe noch viel enger mit den Mandanten zusammenarbeiten und da einfach noch mehr Wert bringen?

00:24:53: Nicht rückwärtsgewandt irgendwann die Buchhaltung analysieren sondern einfach wirklich zeitnah aus Barings Partner sein.

00:24:58: Wichtig ist dass wir uns als Berater auch dann die Zeit nehmen und schon im Kalender reinbuchen.

00:25:05: also erstens zweitens was ein großer Was großes Thema sein wird, ist allgemein dann dieses große Thema Zunahme der Beratung.

00:25:17: Und wann kannst du gut beraten?

00:25:20: Gut kannst du beraten wenn du fachlich zum einen gut bist oder zum anderen wenn du in einer bestimmten Branche zu Hause bist.

00:25:26: also dieses Thema Fokussierung und Spezialisierung wird mit Sicherheit wichtig werden und was wir da wahrnehmen, die reine räumliche Nähe wird an Bedeutung abnehmen zur Fach- oder zur Branchenkompetenz.

00:25:43: Eins sind wir aber felsenfest überzeugt ist nach wie vor essentiell und das ist dieser enge persönlichen Kontakt also dieses bewusst.

00:25:50: du hast eine Person die die Verantwortung übernimmt die du irgendwie fragen kannst die in der Meinung hat dass sind wir noch bevor felsen fest überzeugt dass dessen wesentliches element der Tätigkeit sein wird.

00:26:04: als dritte große Komponente alles rund um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:26:10: Also wir haben das überschrieben mit mehr besser mit dir, dass wir einfach noch mehr dafür sorgen gegen attraktive Arbeitgeber zu sein – Mit Ausbildung, Mit Bindung, Mit Weiterentwicklung und in allen Lebensphasen da zur Verfügung stehen.

00:26:25: Und es sollte keine Drohung sein wenn man dieses Angebot dort macht.

00:26:31: Komponente ist auch, dass die Grenze überschreitenden Themen mit Sicherheit zunehmen werden.

00:26:38: Digitalisierung.

00:26:39: Also Internationalisierung wird nicht abnehmen sondern die wird weiter zunehmend und an der Stelle dann verlässliche Ansprechpartnern und verlässlich Fachexpertise über die Grenzen zu haben das meinen wir auf... Das ist es wert sich auch einzustellen.

00:26:54: also so vielleicht mal ein am Blumenstrauß von uns als Einschätzung.

00:26:58: Kein Anspruch auf Vollständigkeit, aber so in diese Richtung halten wir die Augen offen.

00:27:03: Ja, spannend!

00:27:04: Und dann hast du gerade noch über Schulung vom Mitarbeitern gesprochen und machte auch viele interne Schulungen?

00:27:07: Oder kauft ihr die extern ein?

00:27:09: Habt ihr Coaches die mal reinkommen oder gibt es bestimmte – ich weiß die Steuerverbände haben ja teilweise – bestimmte Zertifizierung oder so?

00:27:16: Macht ihr dann einen bunten Mix?

00:27:17: oder worauf setzt ihr hauptsächlich?

00:27:18: Also A, es ist grundsätzlich ein bunter Mix und wir sind dort offen für alles.

00:27:24: Wo wir aber diese Maßnahmen bei uns intern bündeln, das ist in der EcoVis-Akademie.

00:27:30: Und die haben letztlich den Überblick was sich an Themen rundherum dort ergibt und filtern auch aus was für uns am besten passt.

00:27:40: Also ganz beliebt sind die Trainings und entweder sind es mal kurzfristig Webinare zu bestimmten aktuellen fachlichen Themen oder Präsenzterminare durch unsere Steuerfachabteilung, also die Kollegen aus dem steuerlichen Backoffice.

00:27:56: Letztlich die Berater der Berater, die ich frage wenn es ein kompliziertes Thema gibt wie eine Umwandlung, Umstrukturierung international steuert, Umsatzsteuerzölle zu Themen, die in der Kanzlei nicht jeden Tag habe und diese Trainings sind natürlich super.

00:28:10: du kannst im vertrauten Kreis dann offen deine Fragen stellen können wir schnell reagieren.

00:28:14: Wir kennen unsere Mandanten- und Defaultkonstellationen und kommt halt ein bisschen auch das Spirit dort drüber.

00:28:21: Aber ansonsten, wenn es um bestimmte Fachberater weiter Bildungen geht oder natürlich Tooltrainings da kaufen wir die auch von außen zu?

00:28:30: Ja und jetzt nur mal an deine Karriere gedacht vom Berater zum Vorstand was ist so ein irgendeinen Karriertipp den einem jungen Steuerberater mitgeben kannst?

00:28:38: irgendwas was dich weiter gebracht hat irgendwas unkonventionelles?

00:28:41: oder war es wirklich einfach da sein und hart arbeiten?

00:28:44: also zur Einordnung Wir sind jetzt bei EcoVis nicht wirklich hierarchisch, also deswegen haben wir eher eine Aufgabenteilung und das ist jetzt bei uns nicht so ein Riesending.

00:28:55: Ich denke was aber vom Grundsatz wichtig ist von nichts kommt halt nix.

00:29:01: Das war in der Vergangenheit so es wird auch in Zukunft zu sein und dass gewisse Ausdauer sich quälen wenn man bestimmte Dinge erreichen will Dort dazugehören und dann natürlich auch ein bisschen Glück, gehört sich auch dazu.

00:29:15: Und zum Lachen sollte man am Ende auch nicht einen Keller und alles irgendwie zu verkrampft sehen.

00:29:21: aber ansonsten ich denke wichtig ist jeder oder jede sich mal Gedanken macht was will ich denn eigentlich?

00:29:28: Was ist denn mein persönliches Ziel?

00:29:29: Dann kommt am Ende schon das raus was zu einem passt.

00:29:33: Cool!

00:29:34: Vielen Dank.

00:29:34: jetzt haben wir noch die Lightning Round.

00:29:35: das sind so die fünf Fragen Jeden Teil immer stellen, würde mich sehr interessieren was du zur Frage eins sagst.

00:29:41: Das deutsche Steuerrecht ist ja kompliziert.

00:29:44: Gibt es irgendwas wenn du einen Fingerschnipsen könntest?

00:29:46: Was du gerne ändern würdest?

00:29:48: Wahrscheinlich viele Dinge.

00:29:50: in vielen einzelnen Themen stecke ich nicht so drinnen.

00:29:53: aber was ich persönlich... wirklich wichtig fände die überschrift.

00:29:57: es sollte sich leistung einfach lohnen.

00:30:00: und wie ist das die letzten tage über den weg gelaufen wenn man jetzt dort sieht in deutschland spitzen steuersatz wird aufgerufen mit den forty-two prozent bei knapp siebzig tausend euro und es betrifft eine Unmengen von Unternehmern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

00:30:19: Und der Median im Einkommen in Deutschland liegt bei um die fünfundfünfzigtausend Euro, also irgendwas passt da nicht zusammen.

00:30:25: Also ich denke schon, die Grundübersetzung Leistung sollte sich lohnen müsste mehr im Mittelpunkt stehen.

00:30:33: und eine zweite Sache eben jetzt dort relativ aktuell mit mehr Mut bei Entscheidungen weniger Flickwerk und mehr Mut, wenn man sich jetzt anguckt.

00:30:43: Natürlich ist gut es ist eine Entscheidung getroffen worden mit der Entlastungsprämie mit den tausend Euro das da kurzfristig was gemacht wird aber alleine nicht mehr.

00:30:52: überlege wie wir intern diese Fragestellung jetzt schon diskutiert haben wie wir umgehen und wann und was dafür Zeiten und Administration drauf geht und wie ich die denn in Produktivität und in Mandantenberatung auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätte stecken können.

00:31:05: das passt einfach überhaupt nicht zusammen.

00:31:07: also das sind so die zwei Sachen, die mir da spontan entfallen.

00:31:11: Ja!

00:31:12: Und zweitens?

00:31:13: Zweite Frage ein Buch Podcast Newsletter irgendwas hast du gerade konsumiert.

00:31:17: was du gut empfehlen kannst muss nicht im Steuerbereich sein.

00:31:20: ich habe da kürzlich meinen Sohn gefragt mit elf und gesagt das findest du hast eine coole App und sagt der wir aus dem Pistolen geschossen.

00:31:27: JetGPT dachte mich aha daher wie der Wind aber jetzt sich auch in dem Zusammenhang was tult es ich praktisch finde nicht beruflich sondern jetzt privat Weil man natürlich immer zu kämpfen hat mit Bildschirmzeit und Zugriff und Sicherheit.

00:31:43: Q Studio ist eigentlich ganz gut und praktisch zulässt, so die Endgeräte der jüngeren Generation mal ein bisschen zu managen.

00:31:51: Und das hat uns ehrlicherweise schon gut geholfen!

00:31:55: Wie heißt das?

00:31:55: Q

00:31:56: Studio?

00:31:57: Wir haben noch Kids-Log für unsere Kinder,

00:31:59: aber du kennst das Thema.

00:32:00: Ja

00:32:01: ja, ich hätte nie gedacht es ist so schlimm, dass ihr es total unterschätzt.

00:32:04: Ich bin ja

00:32:04: selber damit aufgewachsen und super Nintendo und was auch immer... aber kann mich nicht erinnern, dass ich in der Art und Weise versucht habe an diese Geräte zu kommen.

00:32:12: Aber die tun sich einfach dann irgendwie schwer den Absprung zu schaffen?

00:32:14: Und wenn man das dann bespricht und einführt... Also es hat gut was gebracht bei uns!

00:32:22: Dann Lebensmotto irgendwas oder Zitat, was dich begleitet hat, was du gut findest?

00:32:27: Vor vielen Jahren habe ich das mal gelesen im chinesischen Weisheitenbuch Glück ist, wenn man sich das wünscht, was man schon hat.

00:32:34: Das bringt so eine gewisse Grundzufriedenheit.

00:32:37: Weil irgendwie auf Hundert-Achzig und auf Antrieb sind wir wahrscheinlich alle, du oder die Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:32:45: Und wenn man dann am Ende aber auch mal drüber nachdenkt kommt eigentlich geht es uns doch ziemlich gut und Material ist nicht nur immer alles.

00:32:50: das hat mir da also über den Spruch denke ich ab und zu gerne auch.

00:32:53: Du wirst ja vor allem dass man im Produkte Auto irgendwas will und man braucht sie einmal um zu verstehen, dass man sie nicht brauchen.

00:33:01: Ich glaube, es gibt ja beim Boot dieses Zitat.

00:33:03: Das schönste bei dem Boot sind zwei Sachen A – wenn du's kaufst und dann wieder verkaust!

00:33:07: Ich habe da noch einen anderen von einem gut unbekannten auch aus der Branche tätigen Herren, der hat gesagt ein Produkt ist nie so beliebt wie im Zeitpunkt seiner Abkündigung und finde ich das triffts mir den Faustausauge!

00:33:21: Perfekt!

00:33:22: Dein Abschlussfrage?

00:33:23: Du hast ja auch Kinder.

00:33:23: was zu deinen Lieblingsrücksturks Urlaubsorten, wo fahrt ihr gerne

00:33:26: hin?!

00:33:27: Was wir gerne machen, Kombination von Berge und Seen.

00:33:30: Da haben wir es in München eher gut also das machen wir dort gerne.

00:33:35: Und für die Pfingstferien haben wir jetzt geplant eine Transalp mit der Family Also mit den Rädern über die Berge.

00:33:42: Das wird bestimmt Challenging gerade mit der Kleinsten.

00:33:45: Aber ich freue mich echt auf den Moment wenn man da am Räschenpass oben stehen Wo wir sonst schon zigmal mit dem Auto drüber gefahren ist und man sagt cool Haben wir hoffentlich geschafft.

00:33:54: Wie viele

00:33:54: sind die kleinste?

00:33:55: Die ist acht Ja.

00:33:57: Hast

00:33:57: du vielleicht einen Seil mitnehmen für ein paar Meter zum Ziel?

00:33:59: Wir haben ihr in E-Bike gekauft, um die Nerven aller anderen drum herum etwas zu beruhigen.

00:34:06: Wie alt sind deine Kinder dann?

00:34:07: Die

00:34:07: sind sechs, neun, elf, elf ... vier Jungs.

00:34:11: Vier Jungs!

00:34:12: Nicht so begeisterte Fahrradfahrer, wir versuchen sie da noch hinzukriegen aber über den Pass wird wahrscheinlich nach Schwere.

00:34:18: Alter

00:34:18: Schwede, Respekt.

00:34:21: Ich werde berichten.

00:34:22: Cool, vielen Dank dass Du da warst, habe mich sehr gefreut.

00:34:25: Und bis zur nächsten Episode von Steuertec.

00:34:28: Tobias, vielen herzlichen Dank!

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